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damrmc der erwähnten älteren Kilrhe sind im vorigen Jahre beidem Restauralionsbane aufgegraben und untersucht worden, worüberHerr F. Grund zu Altenberg das Eegebnist in dem rheinischenJahrbnche voin vorigen Jahre niedergelegt hat. Die an die al-tere Kirche südwärts lehnende Sakristei, wo die frühesten Landes-fürsten ibrc Grabstätte halten, blieb stehen, und dort wurde auchzu Abt Gssellurs Zeit ein neues Dormitorium errichtet. WaSden Bau besonders kostspielig machte, war die Herbeischaffnng derBausteine, die von Königswinter bis nach Mülheim den Rheinherab kamen, und dann' auf der Achse das Dühnthal hinauf ge-schafft werden mußten. Jemehr aber das herrliche Gebäude dendafür begeisterten Christen vor Augen trat, desto reichere Gabenflössen den Banmitteln zu. Die Mönche zu Attenberg und Dicnst-lentc deS Grafen Adolf gingen dnrch's ganze Rheinland, die freiwilligen Gaben dafür zu sammeln. Er schenkte selber noch imJahre kW? siebenhundert Gulden. DaS Domkapitel zu Köln er-liest am 21. November 1267 ei» Schreiben an alle Pfarr - undKlostcrgcistlichkeit der Diözese, worin es zu Beiträgen für dieVergische Kirche ermunterte. Der Erzbischof von Mainz belohntedie reichen Gaben zum Altenberger - Baue mit Ablast. Im folgen-den Jahre schenkte Adolf dem Kloster seine einträgliche Ucbcrfahrtö-gcrcchtigkeit zu Mülheim und versprach das Werk zu fördern, wieseinen eigenen Vortheil. Ritter Rudolf von Bongart schenkte sei-neu Hof Breidbach in Odenthal als Beisteuer zum Baue, und dieEdlen von Stammheim, Blittcrt, Bürig, fleicnsiepen, Scherve undAndere fügten reiche Geschenke hinzu. Adolf von Stammheim ließauch die Kirche am Brüekenthore neu errichten, und stiftete daselbstdrei Gcdächtnistfeicrn mit reichen Renten, die er aus den Besihnimgen zu Schönrath und KönigSwintcr bergab. Sein Sohn Rudolffügte im Oktober 1273 neue Renten zur Kirchenbeleuchtnng hinzu,schenkte dem Kloster den Hahnschciderhof und stiftete drei jährlicheFischessen mit Zugaben von Wein und Weistbrod, damit der Kon-vent dabei der Familie des Schenkers gedenke. Am 22. April128l schenkte der Edle Manfred von Rheindorf der Abtei daSdortige Patronat mit Zehnten und Waldgcrechtsamen. Am 31.Mai 1781 ertheilte der Bischof Eberhard von Münster allen Gläu-bigen, welche die neue Kirche zu Attenberg am EinwcihungSfcstebesuchen und eine Beisteuer zum Baue leisten würden, einen Ab-last, und gleichzeitig tbatcn dies die Bischöfe Bolgnin von Mindenund Siegfried von Hildcöheim.
kavclle, worin sich das Grabmal des ersten Abtes Berns befindet, die äl-teste Abteikirche im Lchale gewesen. Später erlangte Urkunden, die Aus-grabung der erwähnten Fundamente und ihre Bauweise mit dem Baustylder Markuskirche verglichen, veranlassen diese Berichtigung.