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Altenberg im Dhünthale : Festbeitrag zur Eröffnungsfeier des durch Seine Majestät unsern König wiederhergestellten Bergischen Domes
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Berge sich häufig in Altenberg aufhielt, war diesem Klasicr beson-ders günstig. Unter andern schcnkie er (1218) der Abtei für alleZeit die Häute des Wildprcts, das von den landesherrlichenJägern in den Vannforstcn erlegt wurde, ans daß die Mönchesich dieser Felle für ihre Fußbekleidung sowohl, als zu ihrenSchriften bcdicnetcn. Die im I. 1222 durch ein Erdbeben be-schädigten Ableigcbände ließ Engelbert herstellen, verschönern underweitern. Als am 7. November 1225 der Erzbischof am Gevcls-berge durch Friedrich von Isenburg erschlagen war, wurde seinebleiche in feierlicher Prozession der Möncbc nach Allenberg ge-bracht, dort dem Volke zur «schau ausgestellt, und durch Wunderverherrlicht, wie in Easarius von Heisterbach und Gelen zu lejen.Auch wurde nach dem letzten Willen des heiligen Kircheufürst-ndessen Herz vor dem Altare der Klosterkirche in die Grabhalle sei-ner Abnen beigesetzt, welche Reliquie noch im vorigen Jahre auf-gefunden, und' in die Pfarrkirche zu Odenthal übertragen wurde.

Engelberts, des Heiligen, Nachfolger in der Grafschaft Berg,der Herzog Heinrich von Lothringen und Limburg war gegen dasKloster freigebig, und erthcilte ihm ansehnliche Befreiungen. Auchwurden dem Konvente mehre Weinberge zu Lay an der Mosel,ein Gut zu Meer, der Hermeshof und ein Gut zu Witzheldcnvon dortigen Rittern geschenkt. Heinrichs Nachfolger, Adolf VI.fügte zu de» bedeutenden Renten für Jahrgedächtnisse auch dieneun Mark Silbers jährlich betragenden Einkünfte seines Hofeszu Barmen, um den Sterbtag seiner Eltern durch Lichter anderen Grabe und durch ein jährliches Mahl des KonventS vonWcißbrod, Wein und Fischen im Andenken zu erhalten, worüberdie Stiftungsurkuude am 2. Januar 1249 zu Burg ausgestelltwurde. Im folgenden Jahre erhielt das Kloster zwei Häuser inKöln zum Geschenke, deren Eigcnthümer in den Orden getretenwaren, und am 21. November 1252 bestätigte ihm König Wilhelmalle Besitzungen und Freiheiten von Zöllen und Abgaben. Am18. Dez. desselben JahreS erwarb die Abtei das Weingut zu Ro-landswerth, und im folgenden Jahre erhielt sie vom GrafenAdolf den Hof zu Spechlshard in Odenthal, sowie von dem Edlenvon Butzheim Güter zu Gohr und Nettesheim. Abt Gieseler er-warb 1258 den große» Laacherhof bei Hittorf, und erhielt am 29.Juli 1259 die Hofstelle mit dem Walde Grimberg von Udo vonScherven in Odenthal zum Geschenk. Ritter Sicgbold zu Blechin Paffrath schenkte dem Kloster im I. 1272 seine Güter undHolzgewälde zu Nhciudorf.

Diese und viele andere Geschenke hatten Allenberg zu demreichsten Kloster der Gegend gemacht und in den Stand gesetzt,die prachtvollen Klostergebäude und Wasserleitungen zu errichten,die noch zu Anfang dieses Jahrbunderts als Denkmale der Bau-