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talle geschmückt, zur Verehrung ausgestellt wurden. Die Legendeerzählt: der neidische Satan habe einen Pfcrdeschädel unter dieHeiligcngebeine geworfen, worauf ein entsetzlicher Gestank die ver-ehrenden Mönche vertrieben habe; doch Vater Goswin habe dasNoßhaupt sofort wegcrorzirt, und ein himmlischer Wohlgcruch dieAechihcit der Reliquien dargcthan. Viele Schädel sollen auch durchNennung ihres Namens die Äcchtheit bewiesen haben :c, — AbtNichold zog im Geleite des Grafen Adolf V. gegen die Albigcnjcrzu Felde und brachte reiche Beute zurück. Von kreuzfahrendenRittern kaufte er mehrere Güter, so zwei Höfe zu Bürrig, sowieden bei der Abtei gelegenen Forsthof, und empfing von den Heim-kehrenden viele Neliquienstücke aus Palästina, mit welchen diedurch kostspielige Heerfahrt verarmten Pilger von den reichen Klö-stern nicht blos Gebete, sondern auch Geldsummen, Verpflcgungs-scheine und Leibrenten HPanisbricfe) erlangten.
Die Könige Philipp, Otto IV,, Friedrich II,, Heinrich VI. undConrad IV,', welche die Abtei besuchten, waren durch den heiligenWandel dcS KonvcntS so sehr erbaut, daß sie Schutz- und Pri-vilegienbricfe ausstellten, die Abtei von Zoll und andern Abgabenbefreiten, welche Urkunden vom 17. Oktober 1203, 7. März 1213,2. August 1215, 27, Sept, 1225 und 30. November 1245, denRuhm dcS Klosters in deutschen Landen erhoben Eine im I.1208 durch den Erzbischof Siegfried II. von Mainz ausgestellteUrkunde rühmt die Gastfreundschaft, die ihm während längererZeit zu Theil geworden, und empfiehlt das Gotteshaus der Huldder rheinischen Fürsten, sowie seinen Verwandten, Auch die Gra-fen Adolf IV, von Berg, der im I. >170, Eberhard von Altena23, Januar 1180, sowie Conrad H1196) Friedrich (1192) undArnold von Altena (gest. 1209), und der Erzbischof Bruno I-I(gest. 1200), welche alle ihre letzten Lebensjahre als Mönche imbergischen Kloster zubrachten, vermehrten dessen Neichthum durchGeschenke und Stiftungen, welchem Beispiele alle ihre Sprossenund auch andere fromme Gutsbesitzer folgten. So erhielt dasKloster, laut Urkunde vom I. 1210, ein Gut zu Himmclgeistnebst Nheinfährc und Fischerei durch Arnold von Thivern, in fol-gendem Jahre die Weinberge zu PcterSberg durch den DomherrnHeinrich von Mainz, am 7. März 1216 Länderci und Wald znBure durch die Gräfin» AlvcradiS von Molbach, im I. 1222mehre Güter zu PeterSacker durch die Grafen von Stahleck ?c.Auch von den Kreuzfahrern wurden der Abtei große Güter zu ge-ringen Summen verkauft, und selbst Graf Adolf V. von Bergüberließ ibr, als er sich im I. 1217 zum Krcuzzuge rüstete, dengroßen Hof zu Merheim für 100 Mark. Sein Bruder, der Erz-bischof Engelbert I- von Köln, der Heilige, welcher erst als Statt-halter und dann, nach Adolfs Tode, als regierender Graf von