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Feurig und voll jubelnden Lebens vereinigen sich denbeiden Chören beide Orchester. Ein wahrhaft majestäti-scher Schluss führt zuletzt Alle in einstimmigen Gängenzusammen.

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Eine seltene Kunst des Satzes, eine nur dem Zöglingder B a ch'schen Schule mögliche Beherrschung aller Mitteldes polyphonen Stvls zeichnen dies ausserordentliche Werkaus. Keine veränderte Geschmacksrichtung wird imStande sein, ihm etwas von seinem Werthe zu rauben.

Dasselbe hat in seiner Zeit die ihm gebührende Aner-kennung gefunden und häufige Aufführungen erlebt 1 ).

i) In welchem Maasse dies der Fall gewesen ist, läset sich auseiner Bekanntmachung im Hamburger Unpartheiischeu Correspordentenvom Jahre 178S (No. 1G8. vom 17. October) ersehen, worin es heisst:Künftigen Sonntag, als den 23. dieses, wird das Heilig etc.nach der Composition des Herrn Kapellmeister Bach in der grossenMichaelis-Kirche von 2 auf der Orgel und dem Kirchensaal befind-lichen Chören Vor- und Nachmittags aufgeführt werden, welchesauch in der Sonnabendschen Vesper daselbst schon geschehen wird.

Welcher wahre Musikfreund wird es wohl versäumen, eines dervortrefflichsten und erhabensten Musikstücke, die jemals componirtworden sind, zu hören, wobey sich diesesmal noch eine, von demHerrn Kapellmeister in Musik gesetzte Arie mit einer obligaten Trom-Bitter, Emanuel und Friedemann Bacli. 20