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antwortet in feierlicher Pracht der Chor der Völker (dessenOrchester, gegenüber der einfachen Begleitung des Engel-Chors aus 3 Trompeten, der Pauke, 2 Oboen, dem Streich-Quartett, der Orgel und dem Fagott besteht).
Z wischenbcidenChörenentwickeltsich ein in den reichstenGegensätzen sich erschöpfender Weclielgesang, in welchemdort das (Jeberirdische, aus den Wolken herniedertönend,hier das natürlich kräftige zum Himmel Emporjubelndedargestellt ist. Dreimal schallt das Heilig der Engel ausder Höhe herab, und ihm antwortet zweimal, zuerst in vier-stimmigen langgehaltenen Accordfolgen, dann unter demschmetternden Rufe der Trompeten und dem Donner derPauken in gewaltigem Unisono der Völkerchor. Nachdem dritten Rufe der Engel vereinigen sich beide Chörein mächtiger Tonmasse zu dem gemeinschaftlichen Jubel-ruf „Herr Zebaoth!"
Die Fülle, Kraft und Majestät dieses Wechselgesangesund der grossartige Schwung, der den reichen Glanz seinerharmonischen Steigerung erfüllt, stehen auf der höchstenStufe dessen, was je die geistliche Musik zu schaffen ver-mocht hat. Zugleich ist der Bau des Ganzen neu und frap-pant. Der Charakter des in bewundernder Anbetung auf-strebenden Lobgesanges ist mit erhabener Würde festge-halten. In energisch schwungvoller Weise folgt ihm indem gemeinschaftlichen Chore der Engel und der Völkerder fugirte Satz:
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