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In diesem Style geht es fort. Die Würde und der Ernstder musikalischen Darstellung waren hier verloren gegangen.
Nach einem zweiten ßecitativ folgt die „Arie fürHrn. Schumacher," G-dur 2 / 4 mit obligater Flöte, welchedas Zwitschern und den Gesang der Vögel malt, und nacheinem dritten ßecitativ „Arie für Hrn. ßeicheln", G-molls / 4 mit 2 gedämpften Violinen und Fagott, welche sich inmelodisch-rhythmischer Weise, ohne zu grossen Ernst zuzeigen ziemlich lang dahinzieht.
Ein kurzer Chor „Trachtet am ersten nach demßeichc Gottes," ein kurzes Accompagnemcnt und dereinfach harmonisirte Choral „Ich bin ja, Herr, inDeinerMacht" mit 3 Versen enden diesen ersten ziemlich langenTheil von 10 Nummern, unter dessen Original-Partiturdie Bemerkung steht: „Ende des ersten Theils, den14. Juli 1785."
Der zweite kürzere Theil beginnt mit einem Secco-ßecitativ, das von einem Larghetto und einem Accompag-nemcnt unterbrochen wird, und dem ein schönes Arioso,das einzige werthvolle Stück der ganzen Arbeit („langsam,Hr. Dali wer" C-dur % Quartett) folgt. „Da geht erschon zur heiligen Stätte."
Das Ganze schliesst mit der vierstimmig gesetzten Me-lodie des alten Chorals „Lobt Gott, ihr Christen allzu-mal" und ist unterschrieben „Ende den 16. Julius 1785.
Nach diesen Mittheilungen wird es kaum bedauertwerden können, dass ein grosser Theil dieser Musikenunbekannt geblieben ist.
Im Allgemeinen wird es schwer sein, diese Prediger-Einführungsmusiken anders denn als eine Art kirchlicherGelegenheits-Arbeiten zu charakterisiren.
Die Ergebnisse eines anderen Theils der kirchlichenThätigkeit Bach's ähnlich bezeichnen zu müssen, ist innicht geringem Grade bedauerlich. Es sind dies
Bitter, Emanuel und Friedemann Bach. 18