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1 (1868)
Seite
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der darin vorkommenden, an ähnliche Arbeiten Sebastianßach's erinnernden Vermischung von Chor und Recitativbemerkenswerth ist. Ein schwungvolles Element waltet indieser Arbeit nicht vor. Sie ist im Ganzen in dem Stylroutinirter Mittelmässigkeit geschrieben. Am Schluss derPartitur findet sich die Bemerkung:Nach der Ein-führung wird der erste Chor wiederholt."

Wenn man die Länge der Musik-Abtheilungen, derPredigt und des langen Einführungs-Ceremoniels in Er-wägung nimmt, so ersieht man daraus, wie viel der musi-kalischen Fassungskraft der Hörer bei solchen Veran-lassungen zugemuthet werden durfte.

Die K. Bibliothek zu Berlin besitzt noch die Original-Par-tituren von zwei Prediger-Einführungs-Musiken, auf denenweder das Jahr der Entstehung, noch der Name des ein-geführten Predigers verzeichnet ist. Die eine derselben,mit dem AnfangHerr Gott, Du bist unsere Zuver-sicht für und für" zeichnet sich durch einen schönenText aus, in Folge dessen die Musik eine grössere Mengeinteressanter Züge bietet, als dies in den übrigen Musikendieser Art der Fall ist. Sie beginnt mit einem 4stimmigenChor. (D-dur .*/ 4 , Trompeten, Pauken, Oboen, Streich-Quartett.) Eigenthümlich fällt in das hierauf folgendeSecco-Recitativ des Alt eine 4stimmig gesetzte recitativ-artige Stelle ein,

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