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ist eine Arie in G-dur 4 /h, vom Quartett lebhaft begleitet,für Bass, sehr colorirt, nicht ohne Würde. „Hallelujah!Welch' ein Bund!" Nach einem Secco-Kecitativ folgtder Choral: „Nun danket alle Gott", womit der ersteTheil, kürzer als die Mehrzahl der ähnlichen Musiken,schliesst.
Der zweite Theil beginnt mit einem in dem Text alsGebetlicd bezeichneten Chor, der 7 Strophen enthält, inD-dur % mit 2 Oboen und 2 Bassons sonst nur mit demGrundbass gesetzt ist, und dessen erster Satz kurz undmelodisch in dem Em. Bach'schen Kirchenstyl verläuft.Dieser Satz wird nach einer von den Solostimmen desTenor und Bass gesungenen, nur von 2 Bassons und demContinuo begleiteten Strophe wiederholt. Ein zweiter Solo-satz, von der Orgel und 2 Oboen begleitet, die weiterhindurch die Violinen und 2 Bassons abgelöst werden, führtzum dritten Male auf den ersten Chorsatz zurück, dessenOrchester-Begleitung 3 Trompeten und die Pauke hinzu-treten. In diesem Wechsel und der Steigerung der in-strumentalen Wirkung ist das Stück von nicht unbedeu-tendem Interesse. ■— Zum Beschluss wird der' Anfangs-Chor des ersten Theils wiederholt.
Jedenfalls zeichnet sich diese Cantate vor der Mehr-zahl der übrigen Bach'schen Einfiihrungs-Musiken durchihre Kürze und durch eine gewisse Würde und feierlichePracht ihres Inhalts vortheilliaft aus. Sie gehörte ebennoch zu den ersten ihrer Art. Der sonst so gewissenhafteMeister hatte sich noch nicht in dem Grade, wie es später-hin der Fall war, einer stereotypen Schnellschreiberei hin-gegeben, die seinen derartigen Arbeiten so wenig vortheil-liaft gewesen ist.
Von geringerer Bedeutung ist die Einführungs-Musik fin-den Pastor Winkler (1773), welche die nicht unbedeutendeZahl von 17 zum Theil ziemlich langen Nummern enthielt,unter denen aber kaum mehr als der Chor No. 8 des erstenTheils „Heil uns, sein Frieden ist erschienen" wegen