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1 (1868)
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hervorgegangen und es lag in ihnen daher nichts, das hätteFrucht tragen können. Er hat daher zwar Zeitgenossengefunden, die wie er arbeiten, z.B. seinen Freund Bend a,dessen Kirchenmusiken den seinen sehr ähnlich, von ihmabgeschrieben und vielfach aufgeführt wurden; aber er hatkeine Nachfolger gehabt. Seine Werke aus diesem be-deutenden Theile seiner Kiinstlerlaufbahn sind vergessen,mit Recht vergessen. Er hätte Grösseres, Dauernderesschaffen können. Ihm fehlte die Anmuth und der melo-dische Reiz nicht, der Haydn gross gemacht hat. SeinGenius war in vielen Richtungen dem Mozart's nahe ver-wandt. Er hat es vorgezogen, einem beschränkten Kreiseseiner Zeit Genüge zu leisten, und stieg deshalb von derHöhe herab, zu der ihm die Bahn offen lag.

Die Betrachtung des Einzelnen führt zunächst zu seinen

a) Prediger-Einführungs-Musiken,

einer ziemlich bestimmt ausgeprägten Gattung von Kirchen-Cantaten.

Die Einführung der Geistlichen in ihr Amt war nachder zu Hamburg herrschenden kirchlichen Sitte von jeherals ein grosses Fest betrachtet worden, das mit einemgewissen Pompe gefeiert wurde. Grosse Mahlzeiten hattenhier so wenig wie ehedem in Leipzig gefehlt, waren aberseit 1757 abgeschafft und wurden mit den dazu gehörigenEmolumenten (Möblirungs-, sowie Reise- und Transport-Kosten) in Geld (mit 800 Thlr.) abgefunden 1 ). So warnur der kirchliche Ritus übrig geblieben, und an diesemhielt man fest. Bei der Einführungs-Ceremonie sollten demalten Herkommen gemäss alle anderen Pastoren, die Kircli-spiel-Herren und die Geschwornen zugegen sein. Zur ZeitBach's geschah die Einführung in Gegenwort aller Derer,

0 Mönkenberg, die St. Nicolai-Kirche in Hamburg. S. 99.Ueber die Prediger-Einführungen in Leipzig, siehe J. S. Bach.Th. I. S. 162.

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