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1775. 6 kleine Sonaten für 2 Horner, 2 Flöten, 2 Clarinetten und1 Fagott.
1776. 4 Orchester-Sinfonien für Quartett, Hörner, Flöten und Bassons.(gedruckt 1780.)
1780. Eine Serenade zur Feier des Ehreninahls des Herrn Bürger-Capitains mit 1 Trompete, Trommel, Querpfeife, Flöte undFagott.
1783. Desgl. mit Trompeten, Pauken, 1 Flöte, Oboen und Fagott,1786. Solo für die Flöte, G-dur 3/.i.
Ausserdem dürften der Hamburger Periode noch an-gehören, ohne dass das Jahr ihrer Entstehung bekannt ist:6 Märsche für 2 Hörner, 2 Clarinetten, 2 Oboen und 1 Basson.2 kleine Stücke für 2 Hörner, 2 Clarinetten .und 1 Basson.Ein Orchesterstück mit Trompeten und Pauken.
Die Mehrzahl dieser Stücke ist unbekannt geblieben.Nur die Orchester-Sinfonien mit 12 obligaten Stimmen(2 Hörnern, 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Violinen, Bratsche,Violoncell, Fagott, Flügel und Violon), „Sr. K. Hoheitdem Prinzen von Preussen unterthänigst gewidmet,"sind (Leipzig, bei Schwickert) veröffentlicht worden. DieDedication an den der Musik mit besonderer Vorliebe er-gebenen, feingebildeten, das Cello mit Virtuosität spielendennachmaligen König Friedrich Wilhelm II. zeigt, dassder Kapellmeister der Prinzessin Amalia von Preussenseiner langen Entfernung von Berlin und seines so gänz-lich veränderten Wirkungskreises ungeachtet mit demdortigen musikalischen Leben und mit den in dasselbeverflochtenen Hof kreisen nicht ausserhalb jeder Berührunggeblieben war, wenngleich der mit ihm zum Greise ge-wordene grosse König die Kunst nicht mehr zu übenvermochte. Diese Orchertersinfonien sind Meisterstückeihrer Art.
Aus der alten aber vervollkommneten Form der Or-chester-Suite hervorgegangen, durch Verschärfung derGegensätze, so wie durch selbständigere Behandlung derBlase-Instrumente gehoben, waren sie im Wesentlichen aufdie von Emanuel Bach so vielfach cultivirte dreitheiligeSonatenform gebaut. Den vonPIaydn auf die jetzige Aus-