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iu allen Clavier-Compositionen vorkommenden Gattung derRondos herabgelassen zu haben."
Was die Sonaten der vorliegenden Sammlung betrifft,so stehen sie merklich gegen die früheren zurück. Schondie erste Sonate in G-dur ist denen der ersten Samm-lung keineswegs gleich; das Jahr ihres Entstehens istausnahmsweise nicht bekannt, und so wird sie wohldenjenigen früheren Arbeiten angehören, die bis dahin ausirgend einem Grunde zurückgestellt gewesen waren. Diezweite Sonate, ein Andantino und ein Presto enthaltend,steht wenig höher; das Presto ist sehr kurz und etwasbizarr. Die dritte Sonate besteht nur aus einem Satze, istgefällig und brillant, aber ohne besondere Tiefe. Es machtden Eindruck, als ob dieser eine Satz nur den Anfangeiner dreitheiligen Sonate habe bilden sollen. Dagegensind die Rondos mit besonderer Vorliebe gearbeitet undvoll von melodischem und harmonischem Reize. Wie sieflüchtig und leicht dahin eilen, hat Bach in ihnen gezeigt,dass die ächte Künstlernatur jeder Kunstform den Stempelder Schöne aufzudrücken im Stande ist, auch wenn er da-bei eine gewisse Rücksicht auf Ungeübtere genommenhaben sollte. Ein lebhafter Wechsel der Tempi und derModulationen geht in ihnen mit der reizenden Behandlungund Gestaltung der Motive Hand in Hand. Auch hierfinden sich wie in den früheren Gompositionen B a ch' s recita-tivische Bildungen eingestreut, so in dem 2. Rondo ein pocoadagio:
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