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1 (1868)
Seite
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ren Zweck hätte wohl die Angabe des Kupfergewichtsauf ] Ctr. sonst haben können? Und warum hätte erausdrücklich gesagt, dass die Tabellen auf das erste an-nehmliche Gebot ohne Weitläufigkeit und Um-stände zugeschlagen werden sollten?

Em. Bach wär zu Berlin in einer, wenn nicht wohl-habenden, doch gut situirten Lage. Er bedurfte für seinePerson und Familie des Erlöses jener kostbaren Tafelnoffenbar nicht. Dass er dadurch seiner Stiefmutter undseinen in Leipzig wohnenden Geschwistern, die allerdingsin Dürftigkeit lebten, habe zu Hilfe kommen wollen, istnach der Fassung der Bekanntmachung, welche den künst-lerischen Zweck in den Vordergrund schiebt, kaum anzu-nehmen.

So steht man hier vor einem Fragezeichen in derCharakteristik Em. Bach's, das man ungern zu seinenUngunsten beantwortet sehen möchte. Sollte Reichardt,der ihn doch lange Zeit hindurch so hoch geschätzt hatteund sich seiner Freundschaft rühmen durfte, Recht gehabthaben, indem er von ihm sagte: ') ,.Er war, selbst gegenjunge lehrbegierige Künstler, die sich ihm nahten, in hohemGrade gewinnsüchtig. Diese Gewinnsucht erzeugte auchmanche seiner neueren Arbeiten etc." Im Hause seinesVaters hatte er keine Gelegenheit gehabt Grundsätzekennen zu lernen, die ihn zu einem so hässlichen Fehlerhätten verleiten können. Der Ruf, der in ihm einen Mannvon jovialer Laune und seltner Liebenswürdigkeit schildert,und das gastfreie Wesen seines Hauses, wie es sich späterin Hamburg gestaltet hat, sprechen im Ganzen nicht da-für, dass er in solchem Masse gewinnsüchtig gewesen sei.In jedem Falle möchte man wünschen, dass er die Kupfer-tafeln zur Kunst der Fuge, auch wenn ihm deren Gewichtund grosse Zahl zeitweise lästig geworden sein sollte, aus

!) Reichardt, Musik-Almanach von 1796.