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1 (1868)
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Jahre 1765 zu Berlin und Leipzig mit folgender bemer-k enswerthen Vorrede:

Die Besorgung - dieser Sammlung wurde mir von dem Herrn Ver-leger aufgetragen, nachdem schon einige Bogen davon gedruckt waren-Daher ist es geschehen, dass man vier Lieder hat eingerückt, welchenicht aus der Feder meines seeligen Vaters gekommen sind. Manfindet diese 4 Lieder unter der 6., 15., 18 und 31. Nummer. Dieübrigen Lieder, sowohl in diesem, als den nachfolgenden Theilen sindalle von meinem seligen Vater verfertiget und eigentlich in vierSystemen fiir vier Singstimmen gesetzt. Man hat sie den Liebhabernder Orgel und des Claviers zu gefallen auf zwei Systeme gebracht,weil sie leichter zu übersehen sind. Wenn man sie vierstimmig ab-singen will, und einige den Umfang gewisser Hälse überschreitensollten, so kann man sie übersetzen. Bey den.Stellen, wo der Bassso tief gegen die übrigen Stimmen einhergehet, dass man ihn ohnePedal nicht spielen kann, nimmt man die höhere Octav alsdann, wennder Bass den Tenor überschreitet. Der seeligc Verfasser hat wegendes letzteren Unistandes auf ein seehzehnfüssiges bassiiendes Instru-ment, welches diese Lieder, allezeit mitgespielt hat, gesehen. DenSchwachsichtigen zu gefallen, welchen einige Sätze unrichtig scheinenmöchten, hat man da, wo es nöthig ist, die Fortschreitung der Stim-men durch einfache und doppelt schräge Striche deutlich angezeiget.Ich hoffe auch durch diese Sammlung vielen Nutzen und vieles Ver-gnügen zu stiften, ohne dass ich nöthig hätte, zum Lobe der Har-monie dieser Lieder etwas anzuführen. Der seelige Verfasser hatmeiner Empfehlung nicht nöthig. Man ist von ihm gewohnt gewesen,nichts als Meisterstücke zu sehen. Diesen Nahmen werden die Kennerder Setzkunst gegenwärtiger Sammlung ebenfalls nicht versagenkönnen, wenn sie die ganz besondere Einrichtung der Harmonie unddas natürlich fliessende der Mittelstimmen und des Basses, wodurchsich diese Choral - Gesänge vorzüglich unterscheiden, mit gehörigerAufmerksamkeit betrachten. -Wie nutzbar kann eine solche Betrach-tung den Lehrbegierigen der Setzkunst worden, und wer leugnetwohl heut zu Tage den Vorzug der Unterweisung in der Setzkunst,vermöge welcher man statt der steifen und pedantischen Contrapunkteden Anfang mit Chorälen machet? Zum Beschluss kann ich den Lieb-habern von geistlichen Liedern überhaupt melden, dass diese Samm-lung ein vollständiges Choralbuch ausmachen wird. Es werden die-sem Theile noch zwey andre folgen und überhaupt über dreyhundertLieder enthalten.

C. T. E. Bach.' -Der Verleger hatte, wie man hieraus ersieht, die Her-ausgabe des Werks begonnen, ohne dass Emanuel Bachdarum wusste und dabei zugezogen worden war. Vielleichterkannte B'irnstiel noch zu rechter Zeit, dass die Durch-