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1 (1868)
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wie die Ausführung im Einzelnen aus einem und demsel-ben System hervorgegangen erscheinen. Hauptstücke, Ab-schnitte und Paragraphen sind in beiden Werken in ähn-licher Weise eingetheilt. Auch die auf den künstlerischenInhalt der Musik im Allgemeinen gerichteten Bestrebungenhaben beide gemein, obschon die Arbeit von Quantz vonmehr universeller Richtung ist als die Bach'sehe. BeideMänner waren Künstler im grossen Styl. Beide wolltenin ihren Werken der Kunst dienen und beide behan-delten das blosse Virtuosenthum, obschon jeder von ihnenauf seinem Instrumente Virtuose ersten Ranges war, mitGeringschätzung.

Bach trat mit seinem Buche über das Ciavierspielvor ein Publikum, dem bis dahin durch den Druck unddie Oeffentlichkeit wenig theoretischer Unterricht gebotenworden war. Ausgerüstet mit allem Wissen, das seinUnternehmen erforderte, Herr jeder Fertigkeit, die im Be-reiche seines Kunstkreises möglich war, war er durch wis-senschaftliche Bildung und männliche Reife vor vielen An-deren zu einem solchen Unternehmen befähigt. Vorgängerhat er wenige gehabt, keinen von einiger Bedeutung.Couperinsl'art de toucher le clavecin" war wohldas einzige Buch von Werth, das schon vor dem seinenvorhanden war. Um so grösser ist sein Verdienst, ein Werkgeliefert zu haben, das als ein durch und durch klassischesbezeichnet werden muss und das noch bis heut, nachdemmehr als ein Jahrhundert- der freiesten und kühnsten Ent-wickelung darüber fortgegangen, seinen Worth behauptethat. Dasselbe führt den TitelVersuch über die wahreArt das Clavier zu spielen, mit Exempeln und acht-zehn Probestücken in 6 Sonaten erläutert von Carl Phi-lipp Emanuel Bach, Königl. Preuss. Kammer-Musikus,Berlin, in Verlegung des Autoris, 1753." Zunächst erschiender erste Theil. In der Vorrede wird bemerkt, wie derVerfasser Willens sei, die wahre Art, das Ciavier mitdem Beifall vernünftiger Kenner zu spielen, auseinander-