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1 (1868)
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einer Sonate (D-moll Vi) gesetzt 1763,einer Sinfonie (G-dur 4 /.i), in der besonders der ersteSatz vortrefflich, voll von Feuer, und das Adagio(11-moll °/ 8 ) voller Gefühl und feiner Wendungen ist,(componirt 1758 und in Potsdam 1765 für ülavier ein-gerichtet) endlieheiner Fuge, die, ziemlich fein gearbeitet, an den strengenStyl der alten Schule nicht heranreicht, ziemlich kurz,aber für die Fassung und Spielart weiterer Kreisegeeignet ist. (Siehe oben S. 64 ff.)

Im Jahre 1766 erschienen ferner bei Breitkopf inLeipzig

Sechs leichte Clavier-Sonatenin der bekannten Form und nicht olme brillante Wen-dungen, sowie bei Winter in Berlin

Kurze und leichte Ciavier stückemit veränderten Reprisen und beigefügter Fingersetzungfür Anfänger.

Davon waren 9 Sätze 1765 in Potsdam, 3 in Berlin1766 gesetzt. Auch über diese hat Hiller sich in einerWeise geäussert 1 ), die für die AVitrdigung des Bach'sehenGeistes bezeichnend genug ist.

Mit diesen Werken und der im Jahre 1767 erschie-nenen zweiten Sammlung kurzer und leichter Cla-vierstücke ist die öffentliche Wirksamkeit Baeh's fürdie Ciavier - Composition in Berlin abgeschlossen. Einnicht geringer Theil seiner Arbeiten der Berliner Zeitist ungedruckt geblieben. Was davon bekannt geworden,eine Reihe grosser Ciavier-Concerte, deren z. B. die Ber-liner Bibliothek allein 10, einschliesslich zweier Orgel-Ooncerte enthält (von denen zwei auch als Oboen-Ooncertebearbeitet) und deren auch in Leipzig mehrere abschrift-lich vorhanden sind, lässt im höchsten Maasse bedauern,dass Stücke von solcher Vorzüglichkeit weiteren Kreisen

0 Wöchentliche Nachrichten etc. Leipzig 1766. S. 52.