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wieder verschwindet. Hier und in der Boehmer hatBach die bei ihm sehr selten vorkommenden Trommel"bässe wohl nicht ohne besondere Absicht angewendet').
Die Sonaten dieser Sammlung gehören sämmtlich denweniger ausgezeichneten an. Das Trio für 2 Violinen undBass (D-moll Vi) ist angenehm melodisch, aber gleichfallsnicht von irgend weicher Bedeutung.
Der Rest des Mancherlei ist durch Tonsetzer zweitenRanges angefüllt. Von längerer Dauer war dies Unter-nehmen nicht. An innerem Werthe steht es dem „Allerlei"bedeutend nach. Bach hat in ihm sein Bestes in denPortraitstücken geleistet.
In jedem Falle boten diese Sammlungen den Ton-setzern eine vortreffliche Grelegenhe.it, um geeignete Com-positionen in das Publikum einzuführen, und Bach hatsich durch seine Theilnahmc daran, abgesehen von derVerbreitung eigner Arbeiten, schon darum kein geringesVerdienst erworben, weil er der vergleichenden Beurtliei-lung seiner, mehr noch unsrer Zeit ein weites und ergiebigesFeld geöffnet hat. Es würde unrecht sein, dem Verdiensteseiner Mitarbeiter in vielen der von ihnen geliefertenStücke Abbruch thun zu wollen. Dennoch steht Bach indem Clavierfache auf einer ihnen bei Weitem überlegenenStufe, selbst unter Berücksichtigung dessen, class seine im„Mancherlei" aufgenommenen Arbeiten nicht das Vor-züglichste von seinen Leistungen enthalten. Dies wird denMusikverständigen seiner Zeit wohl schwerlich entgangensein, und so erklärt sich schon aus der Durchsicht dieserSammelwerke, warum Emanuel Bach's Name so weit
i) „Karl Philipp Emanuel Bach charakterisirte, wie er nochin Berlin war, mehrere Frauenzimmer, die er kannte, durch ange-messene Ciavierstücke; und mehrere Personen, die jedes Individuumdamals kannten, versicherten mich, ihr Humor und Benehmen imUmgange sei glücklich in denselben ausgedrückt gewesen; nur habeman sie von Bach selbst spielen hören müssen."
Ephemeriden der Menschheit. Stk. 6, p. 648.