Sachen, Ciavier-, Violin- und Flötenstücken, kleinen undgrösseren Aufsätzen, Oden, Arien, Polonaisen, Menu-etten, Märschen, Duetten, Trios, Fugen und Sinfonien,charakterisirten Stücken und Sonaten in deutschem, italie-nischem und französischem Geschmack zu sammeln und be-kannt zu machen." Der Verleger machte noch besondersdarauf aufmerksam, „dass diese Sammlung mit Wahl undPrüfung unternommen und nicht jeder Aufsatz ohne Unter-schied in selbige werde aufgenommen werden".
Das Unternehmen, welches sich an ein ähnliches Musik-werk, den „musikalischen Zeitvertreib", angeschlossenhatte, begann im November 1760. Es sind davon 9 Heftemit 36 Musikstücken erschienen und es haben daran dieersten Tonsetzer der damaligen Berliner Schule Antheilgenommen, und zwar:
1. Kirnberger mit Veränderungen über die Arie„Ich schlief, da träumte mir", 2 Märschen, 3 Po-lonaisen, 1 Allemande, 1 Gique, 1 Corrente, 9 Me-nuetten, 1 Ciavier-Präludium; vier Stücken für dieOrgel: „Gelobet seist du Jesu Christ", „Herzlichthut mich verlangen", „Wer nur den lieben Gottlässt walten", „Was Gott thut, das ist wohlgethan",2 Liedern („das unschuldige Kind" und „Lob desWeines"), 1 Allegro für einen Singchor, 2 Solifür die Traversflöte,
2. Marpurg mit verschiedenen Liedern, Psalmen,Oden, 1 Musette, 4 Menuetten, 3 Rondeaus,
3. Graun (der Kapellmeister) mit dem 23. Psalm fürGesang und einem Liede,
4. Quantz mit einem Solo für die Traversflöte inSonatenform,
5. Agricola mit einem Liede („das Erdbeben"),
6. Fasch mit dem 1. 3. und 5. Psalm für resp. 4, 2und 3 Stimmen mit Bass,
7. Rameau mit einer Phantasie,
8. Rolle mit 2 Ciavier - Sonaten,