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Die Kunst des letzteren erforderte freilich ganz andereStudien und Vorkenntnisse, als die einfache Ausfüllungeiner Harmonie durch Accorde. Auf der andern Seite gabes zur Zeit Bach's ein blosses Lernen des Clavierspielsohne gleichzeitigen Unterricht in der Musik nicht, undalle seine Ciaviersachen waren, wie sich aus dem Zu-sammenhange seiner darauf bezüglichen Aeusserungen er-giebt, nur für solche Personen geschrieben, die in derMusik, auch abgesehen von dem blossen Ciavierspiele, ge-nügende Kenntnisse erlangt hatten.
Dass die schönen Sonaten, an deren Betrachtung dieseErörterungen haben angeknüpft werden müssen, nicht ohneEindruck an dem Publikum vorüber gegangen sind, fürwelches sie bestimmt waren, lässt sich aus der doppeltenNachfolge schliessen, die ihnen zu Theil wurde. Es er-schienen nämlich zunächst im Jahre 1761 die erste, dannim Jahre 1763 die zweite Fortsetzung derselben, jede zu6 Sonaten. Von diesen waren
a. die Sonaten der ersten Fortsetzung und zwardie 6. schon im Jahre 1750, die 3. und 4. 1754, die 5.1759 und die 1. und 2. 1760 entstanden.
Schon in dem ältesten dieser Stücke, der im Jahre .1750geschriebenen 6. Sonate, findet man den vollkommen aus-geprägten Styl der späteren Zeit, hie und da nicht ohneFremdartigkeit, die bei dem Streben Bach's nach melo-discher, gesangsreicher Wirkung überrascht, in dem letztenAllegretto aber