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Musik Friedrich's des Grossen anregt. Für den be-sonderen Zweck dieses Werks ist nur hervorzuheben, dassEmanuel Bach, nicht in vorzugsweise hervorragenderStellung engagirt, dasselbe Gehalt erhielt, welches derMehrzahl der eigentlichen Kapellisten zukam, von denen,abgesehen von den Gebrüdern Graun, nur Benda alserster Violinist, ferner Schar dt, Ems und der HarfenistPetrini, endlich der Contra-Bassist Janitsch und dieCellisten Hock und Mara höhere Gagen erhielten, während15 Musiker geringer besoldet waren. Gewiss war einGehalt von 300 Thlr. selbst in jener Zeit, in der das Geldeinen so viel höheren Werth hatte, die Bedürfnisse dermittleren Classen aber ungleich einfacher und eingeschränk-ter waren, nicht übermässig. Es ist aber nicht ausserAcht zu lassen, dass bei solchen Anstellungen das Gehaltnur die feste Basis des Einkommens auszumachen pflegte,und dass Unterricht und Compositum dazu dienen mussten,diesem diejenige Höhe zu geben, welche zum wohlaus-kömmlichen Leben erforderlich war. Dass Bach seineAnstellung nicht als eine schlechte angesehen hat, geht zurGenüge daraus hervor, dass er keinen Augenblick darüberZweifel war, sie anzunehmen.
Bekanntlich war Friedrich der Grosse, währender als Kronprinz seinen Hof in Rheinsberg hielt, keines-
Dcnen Danseurs und Danseuses.
dem Lany 2000 Thlr.
der Barbeiini 3000 „
ferner in 15 Positionen . . 13565 „ 22 ggr. 9 Pf.dem Karamer-Musicant Sydowin Potsdam 400 „
18965 Thlr. 22 ggr. 9 Pf.
Recapitulation:
. 8432 Thlr.
14360 „
5570 „
18965 „ 22 ggr. 9 Pf.47327 Thlr. 22 ggr. 9 Pf.
Eigenhändig gezeichnet: Friedrich.