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1 (1868)
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trachtet werden und allein auf Rechnung überwiegenderBefähigung kommen, wenn Emanuel Bach mit seinemBruder Friedemann unter den Schülern seines Vatersweitab der bedeutendste war und geblieben ist. Und sotrat er denn auch unmittelbar nach Beendigung seinerUniversitäts-Jahre zur Kunst zurück, indem er den Rufals Cembalist zu dem damaligen Kronprinzen von Preusscnannahm, ohne dass dabei irgend davon die Rede gewesenwäre, dass er seinen Lebcnsplan habe ändern müssen.

Seine eigene Lebens - Erzählung ergiebt nebenbei,dass er in Frankfurt a. 0.sowohl eine musikalischeAkademie, als auch alle damals vorfallenden ÖffentlichenMusiken bei Feierlichkeiten dirigirt und componirt habe."

Wenn man dies Alles erwägt und dabei im Auge be-hält, welch' gründliches Wissen, welche Fertigkeit undUebung damals von einem Cembalisten verlangt wurden,und wenn man ferner das ungeheure Uebergewicht inBetracht zieht, welches Emanuel Bach durch theoretischeKenntnisse in seine Lebensstellung als Musiker mitbrachte,so wird wohl die Annahme gerechtfertigt sein, dass desVaters Unterricht ihn keineswegs bloss zum gründlich ge-bildeten Musik-Dilettanten habe fördern wollen.

Diese Ueberzeugung wird bestärkt, wenn man einenBlick auf die Compositioncn Emanuel's wirft. Man siehtdaraus, dass derselbe vom Jahre 1731, also von seinem 17.Jahre ab, als er zwar noch die Thomas-Schule besuchte,doch aber als ein hinreichend erwachsener junger Mannschon eine ziemlich feste Idee über seinen zukünftigenLebensberuf haben musste, bis zu seinem Abgange nachFrankfurt a. O., also im Hause und unter der Aufsicht undLeitung des Vaters nicht weniger alsfünf Clavier-Sonaten,

ein Menuett mit überschlagenden Händen,7 Trii,

2 Soli für Oboe und für Flöte,

1 Suite,