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3 (1893) Vom Jahre 1879-1893
Entstehung
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VII
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liebe Heimgegangene, deren Angesicht wir hieniedennicht mehr schauen, lebendig, besonders wenn unsihr Leben sagt: Folget uns und sehet auf die,welche also wandeln. Welcher Ende schauet an undfolget ihrem Glauben nach. Dann hat das Albumnoch einen guten Zweck, sonst ist es eine eitleSpielerei, wie so manches Eitele dieser vergänglichenWelt. Und noch etwas habe ich der Aufbewahrungfür Werth geachtet. Es sind dies die Briefe, zwarnicht alle, aber doch so manche, wo das Herz mit-geschrieben hat. Das sind auch Zeugnisse vonAtenschenseelen und ein feines Studium, wovon mauoft mehr lernen kann, als aus den leichtfertig hin-geworfenen Worten in Gesprächen, die mit einemgewissen Vorbehalt im Herzen geführt werden undebenso gut unterbleiben könnten.

Ich habe mit dem allen nun sagen wollen, daßmir diese Arbeit nicht nur eine liebe, sondern aucheine sehr ernste gewesen ist. Denn wie ich es füreine unnütze Sache halte, einen erdichteten Romanzu schreiben, bloß um das lesewüthige Publikum zubefriedigen, so wäre auch diese Arbeit umsonst, wennsie nicht in Wahrheit bestände und darum bei allerEinfachheit eine wirkliche Geschichte ist, das beißteine Erzählung geschehener Thatsachen aus demLeben unserer Familie zu Nutz und Frommen fürDiejenigen, die in liebenden Herzen das Worterwägen:Gedenke der Abgeschiedenen!" Mögendarum diese Erinnerungsblätter, als die einzigenUrkunden über unsere Familie, Demjenigen, indessen Hände sie einmal zur Aufbewahrung undFortführung übergehen, ein liebes und werthes