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7,Erg.-Bd., Lfg.1- (1859) [Ergänzungen und Nachträge zum Bayerischen Adel]
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Altenhiii'srlter (Tafel 13.)von Marken stein und Frauenberg. FeterAltenburgr-r, Bürger zu Trient, wurde 1736 mitvonMarkenstein und Frauenberg" in den Reichsadelstanderhoben. Dessen Sohn, Joseph v. A., wurde 1776 inden R.-Freiherrnstand erhoben. Dessen Nachkommensind noch zu Trient ansässig.

Wappen: Geviertet. 1. u. 4. von #, S. u. B.schräggetheilt, oben ein s. Löwe. 2. in ß. auf gr. Fussein s. Markstein, 3. ebenso in B. auf gr. Fuss eine ge-krönte s. Pirnmide.

Zwei llelmc: I. der Löwe wachsend, II. wach-send ein s.-gekleideter Mann, mit s.-gestulpter b. Müze,einen Streitkolben in der Rechten haltend.

D e ck e n : r., s. u. b., s.

Schildhalter: Zwei s. Einhörner.

Antonini. (Tafel 13.)

Ferdinandus IL Rom. Imperator, fidelem suum im-peviique BlasiumAntoninum, nobilem torheariumverum ac militarem sacri Imperii Romani eifert, dd.Viennae 4. Febr. 1631.

Das Geschlecht ist zu Trient angesessen.

Wappen: Durch einen mit drei b. Schrägbalkenbelegten s. Balken von G. u. R. getheilt. Oben ein ge-krönter # Adler, unten zwei g. Sterne, darunter ein g.A. Auf dem Helm der Adler.

Decken: r., s. u. b., g.

Bern.: So wie hier angegeben, ist das Wappen imDiplom gezeichnet u. gemalt. Im Texte aber heisst esvom Kleinod wörtlich :galea aperta sub qua aquilaerit, cujus situs croceo colore niteat additis quatuorlineis, cujus (quarum?) una in modutn sit nnius Alphac,relique ad formam Jotao croceo colore aut aureo ful-gentes, sub quibus duae stellae situ rubeo existunt."

Amort (Tafel 13.)

(Am Ort). In Welschtirol ansässig.

Wappen: Geviertet von R. u. #. 1. u. 4. auf gr.Dreiberg ein gr. Baum. 2. u. 3. ein g. Einhorn.

Kleinod unbekannt.

Aufschnaiter (Tafel 13.)von Huebenberg. K. Josef II. erhob dd. Wien16. April 1787 die Grosshändler zu Bozen, Ignaz Antonund Joseph Valentin, Gebrüder Aufschnaiter, inden Adelstand, mitv. Huebenberg", 1794 ertheilteK. Franz II. den Gebrüdern Johann Baptist und FranzAufschnaiter, Vettern der obigen und ebenfallsGrosshändlern zu Bozen, dieselbe Würde mit demselbenPrädikat und Wappen.

Dieses hat ein Schild geviertet von G. u. B. 1. u. 4.wachsend ein #-gekleideter Mann mit Hut, über derAchsel eine Hacke tragend. 2. u. 3. auf gr. Fuss eines. Burg mit drei Tlnirmcn.

Auf dem Helm der Mann wie im Schild zwischeng., überek getheilt, in den Mündungen mit je dreiFedern g., #. g. besteckten Hörnern.

Decken: #, g.

Atznnnger.

Diplom von K. Friedr. IL, dd. Wien 7. Jän. 1635(nicht 33) für Kaspar A. von Hohenatzwang, mit Ver-besserung des Wappens.

Bartliolazzi (Täfel 13.)

(Grafen.)

(alias Bartolozy). DieGebriider Bartholomäus undLudwig v. Bartholozy in Trient, erhielten 1702 vomK. Leopold I. den Grafenstand. Die Familie ist inTrient ansässig und in neuester Zeit im Mannstamm er-loschen.

Wappen: Von G. u. B. getheilt. Oben ein b.Spangenhelm zwischen zwei geschrägten gr. Lorbeer-zweigen, unten auf gr. Fuss stehend ein s. Storch. Aufdem Schild die Grafenkrone. Das Ganze auf der Brusteines g.-bescheinten # Doppeladlers.

(So nach einem neueren Siegel der Familie. Tyrofföst. Wappb. II. 10. gibt den Schild etwas anders: VonS., G. u. ß. getheilt." Oben ein gr. Lindenzweig zwischengr. Lorbeerzweigen ; in der Mitte leer; unten der Storch.)

Hall (Tafel 13.)

(Freiherrn und Edelleute.)

Sollen aus England stammen, von wo sie nachVenedig und Wclschtirol kamen. 1628 erhielt MatheusCall, tiroler Ilauptmänn, einen Wappenbrief.

Wappen 1628: Durch welsche Zinnen von S. u.R.getheilt, mit drei 2. 1, Rosen in verwechselten Farben.Auf dem Helm zwischen s., r. übereckgetheilten Hörnerneine r., s. gespaltene Rose.

Decken: r., s.

Kaiser Joseph II. erhob dd. 30. April 1784 denHandelsmann zu Bozen, Roman Sebastian Call mitv. Rosenburg und Wiesentheim" in denAdelstand.

Wappen 1784: Geviertet. 1. Stainrawappen, 2. u.

з. in # ein Ungar in abwechselnd r., s. Kleidung einenSäbel schwingend, 4. in G. zwei r., s. getheilte Fahnengekreuzt.

Auf dem 11 e 1 ra die Fahnen zwischen einem g., #

и. einem r., s. getheilten Horn.

Decken: r., s. u. #, s.

Diess Wappen (1784) wird gegenwärtig noch vonzwei Linien, der des Hrn. Josef v. Call, Grundbe-sizers zu St. Pauls, Enkel des Geadelten, u. der des Hrn.Roman v. C., Fabrikanten zu Malmedy in Rheinpreussen,Urenkel des Geadelten, geführt.

21. Merz 1816 erhob K. Franz I. den Oberstleutnantund M. Theresien - Ordens - Ritter Karl v. Call in denFreiherrnstand mit dem Prädikatvon Kulmba ch."

Wappen 1816: Das Stammwappen. Dazu zweiHelme: I. zum Stammwappen, II. ein geharnischterArm mit Schwert.

Decken, r., s.

11. Nov. 1813 wurde derk. k. Polizeidirektor zu Triest,Alois v. Call (Enkel des Seb. Roman v. C.) v. K. Fer-dinand I. mitv. Rosenburg und Kulmbac h" inden Ritterstand erhoben.

Wappen 1843: Der Schild wie der des Wappensvon 1784. Dazu zwei Helme: I. wie oben (1784),II. drei s. Federn.

Der obengenannte k. k. Oberstleutnant, Frh. v. C.,adoptirte den ebenfalls schon genannten Ritter, Aloisv. C., seinen Vetter, u. übertrug mit Genehmigung S. M.K. Franz Jesef I. vom 10. Mai 1851 das freiherrlichePrädikat auf diesen. Derselbe erhielt auch ein ver-mehrtes Wappen (1851): Geviertet von # u. G. mit