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7,Erg.-Bd., Lfg.1- (1859) [Ergänzungen und Nachträge zum Bayerischen Adel]
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BAYERISCHER ADEL. FREIHERRN.

Brand

von Neidstein. Im bayr. Militiirliandbuch steht einerdes Geschlechtes als Fhr. v. Brandt.

(Siehe auch anhaltischer Adel).

Brentano

von Brentheim, sollen ursprünglich Bürger vonRapperswyl in der Schweiz gewesen sein, wurden 1745von Bayern geadelt. 1785 erhielten die Gebrüder FranzGottlieb und Georg Anton B. v. B. den Freiherrnstand.

Brück.

3. Juli 1747 wurde den Gebrüdern Johann Joseph undServatius Anton v. B. der Adelstand bestätigt.

Das "Wappen wurde durch den Freiherrnbrief nichtverändert. (Vergl. Siebm. IX. Supl. 11.).

Buseck'.

siehe auch sächs. Adel Taf. 7.

Bünau

siehe Mehreres über diess Geschlecht beim sächs. Adel.

(lasteil (Tafel 4.)Das Stammwappen des Geschlechtes ist imSchilde gleich dem freiherrlichen, hat aber nur einenHelm mit dem r. Hut u. den s. Federn. Die Deckensind r., s. und #, s.

Chrlstanl

(Cristani) Karl Job. Fhr. v. Chris tani ist als k. b.Oberpostamts-Commissär im März 1857, 74 Jahre alt zuMünchen gestorben. Ut puto ultimus stirpis in Bavaria.

dosen,

sind mit dem Staatsrath und Landtags - AbgeordnetenKarl Fhr. v. C. am 18. Sept. 1856 im Mannsstamm er-, loschen.

Die eigentümliche ältere Darstellung des Closen'schenWappenbildes, der Uttenschwalbe, werde ich beim j Adels. Z. beibringen.

Cronegg.

Im Januar 1858 starb in München 54 J. alt, derLithograph Joseph Fhr. v. C.; war, wie ich höre, derLezte seines Geschlechtes.

Balberg.

Siehe auch nassau. Adel.

Das Wappen des napoleonischen Duc de Dal-berg siehe d. W. I. Bd. 2. Abth. Taf. 14.

Bnnmdieu.

In der Blasonirung muss es heissenein bis zumSchildes h au p t (statt Schild) reichender Sparren".

Bankelmann (Tafel 4.)

Sieben Brüder D. wuiden 1695 in den adel. Frei-hernnstand erhoben.

Das Wappen ist auf der Tafel berichtigt.

Siehe auch sächs. Adel S. 9. Taf. 7.)

Deuring (Tafel 4.)sollen früher G a 11 von Deuring geheissen haben undaus dem Vorarlberg stammen. In der Pfarrkirche zuBregenz findet sich dis Wappen in der auf der Tafelzuerst gegebenen Weise. Bei Siebm. V. 279. stehen dieD. (Theuring) unter den Ravensburgischen Patriziernmit etwas verschiedenem Wappen. Der Ring in denPranken des Löwen soll Namensanspielung sein.

Nach Bayern gelangten die D. mit N. Fhr. v. Deu-ring, fürstl. kemptischen Rath und Pfleger, welcher 1819von Bayern noch Pension bezog. Jezt lebt, wie ich be-richtet bin, keiner des Geschlechtes mehr im Lande.

Diejtenbrork

(Diepenbroich). Des Geschlechtes Niemand mehr inBayern.

Bielz

schreiben sich jezt Diez.

Bobencck

siehe Mehreres unter dem sächs. Adel.

Börnberg;

siehe auch beim frankfurter Adel, Alten-Limpurg.

Boniiersperg

Feld 2. u. 3. und Helm II. sind das Wappen der tbayr. S p r i n t z.

Braclieiifelä (Tafel 5.)

Sind Familienüberlieferungen nach ein zu Anfangdes XVI. Jahrhunderts nach Kurland ausgewanderterZweig der rheinischen Drachenfels. Blühen daselbstnoch in adelichen Würden, während die rheinische Li-nie längst erloschen ist.

Die beim bayr. Adel S. 31. aufgeführten FreiherrnJurgenson von Drachenfels, welche auch inKurland vorkamen, haben mit vorliegendem Geschlechtedemnach keinen Zusammenhang.

Bürnlz.

Johann Thomas D ü r n i z 1 erhielt 1678 nach vor-gewiesenem kaiserl. Diplom v. J. 1606 von Kurbayerndas Patriziat in Straubing und die Anerkennung desAdelstandes mit dem Prädikatzum Hienhardt auf Ober-schneiding" nebst Wappenvermehrung. 1687, 17. Jän.erhielt Johann D ü r n i z 1 z. h. a. 0. die Aenderung desNamens in r. Dürnitz.

Eberz

stammen nicht aus dem Lüneburgischen, sondern aus demLimburgischen.

Ecker von Ecklaofeii.

Siebm. IV. 53. führt die Ecker v. Eckhoff mit den-selben Wappen unter denGeadelten" auf, II. 49. aberunter dem schlesischen Adel.

Ecker von lisi|ilinx (Tafel 5.)Das Stammwappen folgt hier nach einem altenOriginale.

Das 1. u. 4. Feld des freiherrlichen Wappens istnicht Nopping, sondern Eckher von Eckh, f bayr.Turnieradel, das 2. u. 3. Feld aber ist Ecker v. Neu-haus (sive Oberpöring), gleichfalls f bayr. Adels.

Eieliler

von Auritz. Im J. 1757 wurde Anton Eichler k. k.Hauptmann mitvon Auritz" geadelt. Ob desselbenGeschlechts siehe übrigens auch preuss. Freiherrn.

Enzenberg.

Vergl. die Notiz oben bei den Grafen.

Erstenberg.

Andreas Erstenberg er kurmainz. Sekretär wurde13. Nov. 1562 v. K.Ferdinand in den Adelstand erhobenunter Verbesserung des seinen Vorfahren von K. Frie-drich III. verliehenen Wappens. 10. Juli 1571 erlangteer den R.-Ritterstand mit dem Prädikatzum Frein-thurm" (Edelsiz in Niederösterroich") und gelangte 1582in die Landstandschaft dieser Provinz. Das Freiherrn-diplom für Simon Joseph Ritter v. E. ist vom 1. Mai 1812.

Eyb

siehe auch wiirttemb. Adel.