zz7r Zuckcr-Wuryel
Zudüngsn Zug -Ochse zz/a
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die gesondeßen Küchen - Wurkeln zu rechnen, vom Tleifch gekommen, auch sonst schwacherIn der Mitte hat eine jede Wurzel durch-^und kaltei Natur sind,gehend- eme kleine, -Übe Nerve oder Kern, so l ^düngen , wenn der Mist aufdiejeniaenman mchr leicht zerbissen kan. ^hre Fo t- >>,, Herbst oder Frühling
xflanlwn? aesch-edet dnreg den «.aamett, oder ^keuet werde» scUen, und des Dünger«^urHel- Der Saamen wird im haben, völlig angeführet ist, s»
Herbst um H üu, nachdem er zuvor einen Tag ^ Land-Mann: Er habe zuge-kingeweichel ist, ln ein gutes, mürbes Erd-jreich aesaet, denn er bleibet sonst lange in derErde lieg-.'»/ ehe er aufgehet. Man kan ihn
such im Frühlinge säen, so bald man in dieErde zu kommen' vermag; die Pflsntzen mu«man fleißig vom Unkraut reinigen, so werdensie den Sommer über so «roß werden, daßman sie im Winter zur Speise gebrauchenkan. Nach der andern Art der Fortpflan-zung macht man in ein wohl umgegrabeneslind gedünates Erdreich auf jedem Beet dreyoder vier Reihen, vier qver Finger tieff, setztdarein die junge Wurtzeln, oder nur die ab-geschnittenen Platten der alten, so hat man,tüif den Herbst gute starcke Wursteln, Indiesem Fall haben sie vor andern Wurzel-Gewachsen etwas besonders, daß man ihnendas Kraut nicht abschneiden darff, wo mansie nicht am Zunehmen ihrer Grösse verhin-
dünget.
Zu Felde gehen, wird nach der Iäger-Sprache von einem Hirsch oder andern Wild-Mt gksaget, wenn es aus dem Holtze in dasFeld'ziehet.
Zufudre, an Korn, Holtz, Victualien:c.ist in der Wirtschasst eine sehr Betrachtungs-würdige Sache. Diese M>mne gehärt abermehr in die Stadt-Wirtschafte. Siehe die-ses Wort im Handels-Le/ieo nach.
Zugebrannt Stücke, Heisset bey dem Holtz-verkohlen, ein zugedraniucr Meuler, der bl«in die acht Tagenach Proportion seiner Grös-se zubrennen muß, ehe man einen Bruch hin-ein machet. Siehe Rohle.
Zugemüse, Zumus, Heisset man alles, wasan arüNen oder gebackenen und gedörrten Obst,Hülsen-Früchten, Grü-ze, Mehl-Brey, aller-
dern will, denn ie starcker und dicker Laub z h -nd Ener Speisen, Gärten-und Kohl - Gckrt-und Stengel werden, ie mehr ergrössert sich j ner- Krautern und Wurtzeln, in der Küche
auch die Wurtzel- Wenn man das Krautnicht will in Saamen scyiessen lassen, darffmau nur die Stengel umdrehen und zusam-men binden. Im Herbste werden sie ausge-zzraben, was starck genug, zum Gebrauch bey-geleget, das kleine Zeug aber samt den Plat-ten der andern in Sand verscharret, und zumBerseyen auf den Frühling behalten. DerSaamen bleibet bis ms dritte Jahr gut, wenner recht zeitig und an einem trockenen undkühlenOrte verwahret wird. Sie werden ent-weder an Hüner-Kalb-und Hammel-Fleischgethan, oder halb gahr in Mehl gewalkt, undin Butter gebacken, oder, wenn sie weich ge-kocht, zerschnitten, und mit Eßig und Baum»Oel kalt, wie ein Salat, zugerichtet. Etli-che richten sie vor abgezehrte Menschen fol-gender Gestalt zu: Sie schneiden die Wur-zeln, wenn sie vorher? rein geschabet, zu Schei-den, wie man denRettig zu schneiden pfleget,lassen solche in Milch so lange kochen, bis sierecht weich werden, drucken es hernach durchein härenes Tnch, thun mehr Milch und et-liche frische Eyer-Dotter darzu, würtzensein wenig mit Zimmet, Nagelein und Saf-kran, und bestreuen endlich dieses Mus mitZucker. Andere nehmen an stat der Milch«me gute Capaunen-Brühe, oder eine kräff-ttge Rind-Fleisch- oder Hammel-Fleisch-Brühe. Solchergestalt sind sie nicht nur sehrgnmuthig zu essen, sondern geben auch einetrestich gute Nahrung- Massen sie gesunder,»id verdaulicher, als die Pastinack-Wuwelnund Mohren oder gelbe Rüben sind, auch überdieses ein sehr reines und dünnes Geblütsmachen. Die in Zucker eingemachte Zucker-Wurtzeln sind sine kräfftigs Gtckrckung vordiejenige-,, so durch langwierige Kranckhei
Zugerichtet, und nach dem Fleische, Fischenoder Gebratenen aufaejeüct wird.
Zug-Ochse, heist ein verschittener Ochs,der gut zur Arbeit und Ziehen vor Pflug unvWagen gebraucht wird. Ein solcher Ochsesoll starck, wohl untersetzt, mit einem star-ken Nacken, breiten Schultern und Brust,weiten Seiten, kurzen Schenckein, undschw-rken, fein zuaesi itzten, gleich einem Bo-gen gekrümmten Hörnern versehen seyn; jaehe er fünff Jahr alt, und recht zu Kraff-ten gekommen, entweder gar nicht, oderdoch allein vor leichte Lasten angespannet,und zu der Arbeit allgemach mit Lust und gu-ten Worten, auch Reichung eines angeneh-men Futters anaewöhnet, bey Schmieden undMüblen, über Brücken und unebene Wegegemächlich geführet, und also abgerichtetwerden, daß er nichts scheue, und vor nichtserschrecke. Wenn er aber nun nach dem fünf-ten Jahre recht zu Knifften kommen, alsdennkan m«n ihn recht zur Arbeit anstrengen;nur ist zu mercken, daß man ihn im Ansanggar nicht übertreiben soll, weil man ihn sonstverderbet, daß er nicht gerne ziehen oder schie-ben, jondern verstockt werden, öffters ne-beuauö gehen, «nd sich eher todt schlagen,als sich ferner übertreiben lassen wird. ImHommer soll er um den Mittag in eine»kühlen Stall, oder lufftigen Schatten gefuh-ret, und für der grossen Hitze beschirmet wer-den. Das Joch wird ihm unterschiedlich an-gelegt, entweder um den Hals gehängt, oderan die Dörner gebunden, und dieses letz-tere ist gut in einer unebenen Gegend, weilalso der Wagen, wenn er Berg nieder gehet,besser kan aufgehalten werden; fahret er aberBerg «uf, sv drücket das Joch den Ochse»
nicht