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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
3243-3244
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kennen muß, deswegen hier diemeisten Gewerbe wenigstensraiemcnr beschrieben sind. Daherzu lernen ->) was sie sind t>) wievielerley, als: i) Uiderhaupt uiAnsehung des Gesetzes erlaubteund gerechte, sünbliche und ver-botene. N) Insonderheit (s)mit dem, was die Natur liefert,solches roh zu bekommen, oder inzubereitetem Zustande zu erlangn,Damit es verbessert werden kö nie;(b) um solche? zu »^bessern, undmancherley vollkommenere Güter,Waaren und pwäuÄz durch dieerste, andere, dritte, vierte Arbeit»der Hand zu erlangen. Ans wel-chen sich denn die Unterscheidunggiebt von Nahrungs - Geschafften,die es zu thun habenI Mit der rohen Natur, und zwar de-nen grossen Haupt-Sachen dersel-ben, nemlick der Erde, der Lufft,dem Feuer, dem Wasser, wie sie in,ausser und über der Erde, ja hier imThier - Pflantzen - und mineralischenReiche zu finden. Daher denn allehieher gehörigen,allaemeinenBegrif-se aus der Natur-Lehre mit Appli-cation auf die Wirtschafft, keines-iveges Übergängen, ja gewisser Mas-sen auch susdie beyden Houpt-Kräff-te in der Natur, nemlich theils dieseelischenVorsteUun^-Kräffte,theilsdie Bewegungs-Krafftegesehen wer-den muffen. Inzwischen so gehörendoch insonderheit nach einer noch nä-hern Application hieherA zur Erlangung der rohen Güter« der Erden-Bau» Uiber der Erde, nemlichi Der Acker-und Feld-Bau.s Der G«ten-Bau.z Der Wiesen- und Weyde-Bau.

4 Der Wald-und Holtz-Bau.» Unter der Erden,i DerBerqwercks-Bau.

- Die Sali^Brunnen.

z Die Gesund!,eits-Bnmnen.4 Stein- und andere Brüche.S Die Vieh-Nahrung. Und zwarI Die eigentliche Vieh-Zucht,» Des zahmen Haus- sowohl Nu-«ungs- als Arbeits-Viehes.d Der wilden, fremden und ra-ren Thiere.

U Die Jägerey mit

- Land-Thieren,d Fischen,

c Vögeln,k Zur Zubereitung zu weiterer Ver-besserung. Dazui Allerhand Haus-Arbeit, als Mah-len, Backen, Dorren, Spinnen,

Wirtschafft z-44

Buttern, Käse-machen, Schlich-te«, Kowen, Raucher», vs-cteln, Brauen:-, kurtz Ue Ne-ben - Geschaffte im Hauie ,»i, .mfdem Fctde, die sowohl Land MStadt mit einander gemein haben,vder icl.>cs besonders hat.s Allerhznd ^chinely-Sied-Vrenn-Ges-»äff:e, , E. Eri-r-Schniclßen,Sün - S l?cter - Al^un - Siede-reyen, Kalch - Ziegel - Brenne-re"en- . .

II M>t der etwas zubereiteten Natur,wozu mehr Geschicklichkcir des Lei-bes und der Seelen ersodert werdenin der Arbeit, und wozu also aller-hand edle, ehrbare gemeine, gering-schäkige und verächtliche Dienste( daraus vielerley Clanen und Stan-de derer Erwerbenden entstehen)nächst denen bereits vorhandenen ro-hen oder doch etwas zubcreitetenNa-tur - Gütern ersodert werden. Da-hin gehören nun, Geschäffte, diese Dinge aus der er-sten Hand zu erlangen,

, Solche in verschiedenen Graden zu

verbessern,z Solche zu verkehren und an den

Mann zu bringen.

4 Geld dadurch zu gewinnen, und wie-der Geld,Geldes werth, Credit undDienste zu erlangen.

Sie sind cber allerseits- entweder Haupt-Geschäffte, als

I Mit rohen menschlichen Kläff-ten, dahin alle Lehr- und Zuchr-Geschäffte in vielerley Lehr-und Schul-Anstglte» gehören,als welches auf gedoppelteWeise Erwerb -Geschäffte wer-den.

II Alle Wart-und Pflegmig, son-derlich des Leibes der Kinder,wo also eine ungemeine Men-ge vieler HaushÄtungs-Ge-schaffte, die zur Reinigkeit,Erhaltung, Wartung, Be-wahrung, zur Präservation,ja zu denen HauS - Arkney-Mitteln, vor Kinder und an-dere gehöre», vorfallen.

III Mit allen rohen Gütern überder Erde und unter der Erde«on leblosen und lebendigenDingen.

Dahin

- alle Profeßionen «. Hand-wercker,

B alle Künste,? Manufacturen,s Fabriqven,

- Commercien und Hand-l-schafften gehören.

b Oder Neben-Geschäffte, dle 'eydiesen Nahrungs - Geschäften

eheiiills