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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
3239-3240
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Wirtschafft

Wittschafft

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1 sowohl bey der Stadt-alsLandwirtschafft,als auchs getrieben werden« besonders auf dem Lan-de,

/s in denen Städten, inund ausser demHause.ineiner ordentlichen Ge-sellschafftlichen Wirt-schafft, oder einzeln, vordie eigene Hand.M Der Unterschied ihrer Lehren und Sätzedavon. Sie trägt entweder vori Allgemeine Sätze und RegelnUndzwar

« Grundsätze aus andern Ms-senschafften, sonderlich der?-a-tur-Lehre, z .E .vonPflantzen,von den Thieren-i? Eigene Grund » Lehren undRegeln

s Besondere oder Gpecial - Sayeund Regeln.

1 von denen Haupt -Objectis undGeschafften,

2 NebewGeschäfften,

z allerhand Speeial-Wirtschass-ten derer Personen und Stan-de, welche allerseits bald gene-raler bald specialer eingerich-tet.

z Allerbesonderste slnxulzrin. Vortheilgen und Handgrisse. Von allendergleichen Arten ist dieses Lexiconvoll.

4 Allerhand und

wirtschafftliche Redens-Arten-

2 Die ?lrt und Vveife, solche zu lernen.Dazu gehören!

« Unterrichtu Lebendiger,11n derZugendVorbereitungs-Wei-se mit denen Kindern nach Unter-schied dererSpecial-Wirtschasste»

1 im Hause,

2 in niedern Schulen,

z in dem Jungen-und Lehr-Stande, bey Handwerckernund Profeßionen.sJnerwachsenenAltervollkommner,

<1 jnLollsßiis oeconomicis aus Uni-versitäten,s in hohen und niedern Kunst-und

Werck Schulen,z auf Ritter Academicn,4 in öconomischen Societäten,d Todter,durch allerhandSchriften undBücher,von derWirrschaft überhaupt

und insonderheit. Es gehöret aberauch dazu6 Arbeit und Uibung, theils in> Haushaltungen selbst^ aufdemLande,überhaupt in Städten,

2 theils in besonderen ? am Hole,Handthierungen in Aemtern,z Ihre Nuybarkeit und Nothwendigkeit.1 Ihre damit ZZeschässtigten nach ihren na-türlichen und erlangten Eigenschaffren

1 am Leibe,

2 an der Seele,

; im äusserlicheii Zustande,

1 des Vermögens,

- der Ehre,

n Ihre Hulffs-Mittel. Dahin gehören

2 Einige Wissenschafften undStudia, als:

1 die Sprachen, iedoch nach Unterschiedausser dem fertigen Gebrauch der Mut-ter Sprache im Rede» und Schreiben,sonderlich die

Lateinische,die Französische,die Italiänische.

2 das gemeine Rechnen,

Z das Christenthum,

4 die Philosophie,

und zwar sonderliche die Chymie.idieNatur-Lehre,hier ^abervornemlich ^ die Anatomie.

- die moralischen Disciplinen.

5 die Mathesis, sonderlich Practica,mithin

t die Meß-Kunst,

2 kleckamhue»

z die Bau-Kuttst,4 die SeheKunst,

Z die

6 die Astronomie und Calender-Wis-senschasst. Von allen wird man dasApplicativischeaufdie Wirtschaffthier finden.

6 die Zeichen-Kunst, deswegen hat manhier die vornehmsten Werckzeuge inKupfer-Stichen voraestellet,

7 eine Tinctur von der Rechts-Wissen-schafft. Deswegen auch hier die ge-meinsten wirtschafftlichen Rechts - undrechtlichen Handlungen berühret wor-den.

8 eine Tinctur von der Medicin, sonder-lich wegen des Gebrauchs derer Haus-Mittel, welche hier gegen alle Kranck-heiten der Mensche» und Thiere, ie-doch die ersten mit gehöriger Einschrän-kung und Verwarnung, gegen dieschädliche Qvacksalberey angeführetsind,

9 die Historie. Theils

1 überhaupt und sonderlich1 die Natur-Geschichte, welche hierso viel möglich, mitgenommen,

- die Staars-Geschichce, vornemlichdie neue, samt der nonriz ltzmun,,

dazu