Taschen-K rebs Tanbe^
Taube
^M?«rebs7»rabbe, isr eine Gattung die T.mbeZe in Schal-"/ davon
^^unterschiedeii, vorhanden. ^
" -.5, ^rdcn in der Nord- und spanischen!? e aefauüen, haben einen beynahe rundensormiqen Leib, acht Fn„e und zwey^7-1-,» enie harre Schale, und einen kurzenKchAW' den sie so fest einkleminen, daß manikil kaum finden kan.^ ^hr^Ieisch »l >eh» weich,md me'br einem vicken Schienn gleich, aberM -nircm Geschmack, sonderlich d,e Weiblem,
^Tane»?deisstt man des Baren seine Fusse
?,ube, ist ein bekannter aeniciner Vogel,
Mnm«» -»ruemlich zwenHauxt-Gattungcn^„mlichdiezal'mcn Ta-.ben und die wil-den Talä'cn. Die erstere Gartun? wird wie-der i'i dic gemeinen Feld-oder Flug-Taube»midi» die Haus- oder Gtuben-Tauben ein-actbciltt. ^ens,dieFeid-oderFIug-Tauben,dabenihrenNahr.ien daher, weilsie aus denenTauben-Häusern oder Tanben-Schlagen, wosie zum Nutzen bey der Wrtichafft gehalteniverüen, Ausstiegen, und die meiste Zeit des<Mes ihre Nabruna aus dem Felde >uaM.
Diese, die Haus - oder Stuben - Tauben,werden mehr zur Lust bey den Häusern inbe-»»cincn Gemachern gehalten; und ohne dasmn sie ausfliegen lässet, nur aus der Hand! was Saltz, Kümmelgefüttert, folglich mit mehrern Unkosten, als ' ^die Meinen Feld-Tauben erhalten. Der-gleichen sind die Pfauen-Tauben, also ge-NMir, weil sie den Schwank gleich den Pfau-en ausbreiten; die rauchfüßigten Taubci!,diezcbaubren Tauben, die grossen Türcki-schm oder Rropf-Tauben, die Truminel-Taubcn, und endlich die kleinen Tüvckischen»der Lach-Tauven, welche einen Semmel-ftrbeuen Rucken, einen weissen Bauch, einenschwär«» Strich an der Kehle, gelbe Augenurd wthe Füsse haben. Eine gute Flug- oderFeld-Taube, welche am nutzbarsten, wenn derAcker-Bau sonst an einem Orte reichlich anzu-icesseuist, soll glatte rothe Füsse, einen glän-imdeii Hals, einen rothen King um dic An-W, und lange Attin haben, auch an Farbenmer dunckel als weiß seyn, damit sie von den^«b-Vöaeln nicht so leicht gesehen werde.
Nie den wilden Tauben am ähnlichsten sehen,
«erden vor die schnellstennnddanerhafftesten
Wechsels-weise, und erziehen inandern zwanzig Tagen die >ungen. Wenn diesef»ns Monat alt worden, paaren sie sich, so,daß die, welche im Mertz ai^geheckt wor-den, noch in demselben Jahre gleicher Weiseausbringen können. Die Iunae, so vor Pfing-sten auskvmmei!, sind gut zur Zucht, die an.dem in die Küche. Es ivllen auch die altennicht über v-.er Jahr gelassen, und damit sielc.c»t zu erkennen, ihnen jährlich im Wintereine Klaue gestürmt werden. Den Taubenwird von allerhand schädlichen Thieren, alsMardern, Katzen, Ratzen, Mäusen, Schlan-gen und Wieseln, ingleichen von Eulen undallerhand Raub-Vögeln, wenn sie in dasTauben-Hans kommen können, nachgestellet,da denn ein sorgfältiger Hans-Vater zu trach-ten hat,wie er sie mit allerhand Fallen, Schlin-gen, Schlag-Netzen, und auf alle möglicheWeise wegfange und vertilge. Die Schlan-gen werden, wie vorgegeben wird, durch gewis-ses Räuchern, oder durch angenageltes Eschen-Holtz; die Wiesel durch Raute, und insge-mein aiie schädliche Thiere durch einen imTauben-Hanse aufgehangenen Wolfs-Kopfdaraus gehalten.. Daß die Tauben sich gernezu dem Tauben-Hause Hairen, mache man ei-nen Teich von Töpffer-Tbon, Fleisch-Brühevon einem zerkochten Ziegenbocks-Kopffe, et-' ^.M, Kümmel, Wicken- und Hanf-Kör-nern, formire daraus grosse Kugeln, lasse siean der Sonne hart werden,und werffe sie in denTauben-Boden. Oder man nehme Leimenaus einem Back-Ofen, zerstoße ihn, und kneteAnis, Fenchel, Coriander, Hanf- Gersten- undWeitzen-Körner, Eisen-Kraut und Salk mitWasser darunter. Oder man nehme weissenKümmel mir Honig und Weitzen-Mehl, undmacheKügeleindaraus. Oder^ hange Eisen-Kraut in denTaubenschlag.oder verspunde denKops einer Fleder-Maus darein. Oder streueihnen zum öfftern Korn in denTaubenschlaz,nachdem solches vorher» drey Tage lang inWasser,worinn Anis gesotten worden, gelegen.Die Flug-oderFeld-Tauben werden von eini-gen in einer Haushaltung vor mehr schädlichals nützlich gehalten, weil sieim Felde grossenSchaden thun, zu Hause die Dacher zerrcis-sen, viel auszuwintern kosten, und am Endehinweg gefangen, oder dem Raub-Vogel znwerden; allein, wer hingegen betrach-
sinken ihre Nahrung aus demjtet, daß sie durch fleißiges Brüten sich wohl be-ihnen wenig vor- zahlen.daß sie allzeit eine bereitete Speise sind,
»euer werden, amier, wenn dranssen ««f
«M Acker nichts zn sinden, da sie denn mit
«ey ausgesiebten Körnern, ingleichen mitWu-Koniern, die man ;n den, Ende aus den«estern wildern kan, oder mit gedörrten und°l,cnen Eicheln zufrieden sind. Will man5' da!: ne zeitig brüten, und besser aus-man im Frühling ibnenMs besser mit Hir en, Hende-Korn, Ker-.0 er Wicken ^streue. ^Gie langen dassick i, ^ uiid aus, wenn sie
ch .'a-ret, w.rd das Ey in füns Tage z i-»»e biuten zwantz.s Tagc, der Tauber und
-chemit einemUiberfluß gutenFIei-
sches versehen, wie solches die Erfahrung anOrren, wo austrägliche Korn-Felder vorhan-den, und man sich mit Fleiß auf die Tauben-Zucht leget, gnugsam bejiärcket, der wird sichkeineSweges hindern lassen, bey seinem Land-Gute in diesen Umständen eine proportionir-teAnzahl Flug-Tauben zuhalten. In Rech-ten ist an einigen Orten der Tauben-Flug ei-ne besondere Gerechtigkeit, die allein denenzustehet, die Aecker im Felde haben, und nachdessen Vielheit gemaßiqet, auch deswegenvon der Obrigkeit die Besichtigung der Tau-ben-