Rübe-Saat
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Lüde des Aprils etwan aiiderthalb Ellen5o-i), und bringet >m Imiio^ we.ffe. ^o>-den, a»f welche der braune «aamc,olger,wu Kümmel nicht ,ehr .u
,md eine» angenehmen Geruch
... viele» Orten Deut>u)lan
Rübe-Saar
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v dem Kü-nmel nicht sehr ungleich ist,md e..'en angenehmen Geruch und Ge-'ckmack bat. An vielen Orten Deutjchlan'des koimiir dieses Gewachie aus Wiesen,»dickten Angern und an schattigten Ortenvon sich seU'st und wild hervor, weil esoder uicbr überall zu bekomme», wird es gerne>11 Gärten angebaut, und geschiehet die Aus-.^itdesSaaniens, sobald derselbe reiff,gemei-uialich umIohannis,ist abenncht eher zu ac--neuen, denn im folgenden Frühling; und »iu>!des Gommers mit Jäten uudBegiesse» wohlaewartet werde». Der Saame gehet eher auf,als sonst gewöhnlich, wenn er vorher» einge-weichet worden. In der Marck Brandenburgwird dieses Gewächse an einigenOrtenRop-ken-Salat, und in Oesterreich Peper!e-S«-lar gcncnner. . ,i>
Mben-Rohl, siehe Rokl-Rüben.
Rüben-Rapunyel, suche Rapunyel.
Rübe-Saat, Rüb- Saamen, Rübsen,
haben, welcher ihn nicht zu dicke säer, manbraucht insgemein vier Finger zum Griff, undninunt nur so viel darein, als man unren mdie Kuppen sassen mag. Daserne die Rübsen-stucke nicht hefftig mit Unkraut bewachsen,,oll man ja keine Gräser darauf lassen, den» s k.nicht allein init dem Ausrauffen/sondern auc»>»it dem Niedertreten, mercklichen Scha-den verursachen, dergleichen auch von solchenkeilte» geschiehet, die heimlicher Weise sichRubic»-Salat pflücken. Obwohlen es saßunnöthig und vergebens scheinen mochte,den Rübsen gegen die Reiff-Zeit, wegen derTaube» uiidaiidcrerVvgclhüreii zu lasse»,weiliie,wenn man sie an einem Orte wegscheucht,am andern wiederkommen, so ist doch solcheHütung,worzu man ohnedem nur kleine Iun-gsi.diedesHerumIauffens nicht müdewerden,zu gebrauchen pfleget,und die man um einen ge-ringen Lohn haben kan, allerdings so nöthig alsnul-lich; den» die Tauben uud Vogel werdendoch verhindert, daß sie sich niedersten, oderbeständig an einem Orte bleiben, und ihrenKropsszpm Schaden desjenigen, dem derRüb-
Riebftn,ist ein sehr nüizliches Feld.Gewächse,-len.gehöret, sullen tonnen. Bei, der Reiff»,!gund eine Gattung wilder Rüben, davon aber!muß man genau Acht haben, daß man das Ab-dicWurKelunbrauchbar ist,also daß sie nurumZichneiden zu rechter Zeit treffe, denn kommrdcs Saamens willen gebauet wird. Dasjman zu bald, so werden die grünen KörnlcinKmit ,welches dem Rübeu-Kräutiq sehr gleiche taub oder sehr leicht; warret man aber zu lan-jsi, pflegt um Ostern zu schosseu, oder eine» fet-j ge,jo thun nicht allein die Vögel Schade», sou-, eine bis andcrthslbeElle hoch zu>dern man rühret auch viel aus, das offtmahls
tenGtengeh
treiben; dieser bringet viel gelbe vierblatten-ge Blüthen, die einen sehr starcken Geruch vonsich gebe», also daß man den Rüb- Saamen!>o» weitem riechen kan, und sicher ein damitdesaeles Feld in der Blüth- Zeit von fernenicht anders, als ob es mit gelben Tuch überzö-ge» wäre. Diese Blüthe ist eine treflicheNahnnig fürdieBienen. Aufdieselbe» folgen la»ge und runde Schötlei», in welchen ein kleinerrunder Saame liegt, der umJohannis auswen-dig braun, und inwendig gelbe wird, und alsoreiffist. EsgiebtdesRubfenszweyerley Gat-tnnl>en,nemlich Voinrer-Rüb-Saamen undSomnier-Riid-Saaulen oder Rübsen; dennals? wird das Wort insgemein ausgesprochen.Der Winter-Rübsen erfordert cm Feld, wel-ches eben so wohl als dasWeizeu-Feld gedüngt,auch eben so oft als dasselbe gepflügt,und dabeysein klar zubereitet seyn muß,zuvorderst aber istnöthig, daß der Rubsen-Acker in warmer Ge-gend liege. Weil auch der Saame nicht einWr wie das andere geräth, und offt geringeKorner bringt, so muß man »ach vollkommenenEaanien trachte», um sich des kräfftigenWachsthums desto mehr zu versichern. Mansaet ih» im Scptember noch vorCreuk-Erho-Wiig i» das frisch gepflüate Land, uud zwar un-ter allem Winter-Getraide am ersten, damiter eine» guten Stock und starcke Wurkel be-komme, uud im Winter nicht erfriere. An«aam . ^
doppelt Saamens-dicke die Körner aus demFelde liegen. Die beste Aeit ist,wen» erniciste»-theils reiff. Das Abichneiden muß mit allerBehutsamkeit geschehen, so daß nicht etwa»grob daniit verfahren, das Abgeschnittene imHinlegen derb niedergedrückt, oder auch imAufnehmen hefftig beweget werde, daß sich derSaame davon ausrühre. Beym Einführenmuß man- Flechten oder Wagen-Körbe auf-sehen, und grosse vhnschadhaffte Tücher ein-hängen, darein der Rübsen gelegt, und also derSaamen, so im Fahren ausfället, erhalte» undnicht verlohren wird. Er soll nicht allzu grüne/»och im Regen-Wetter eingenchret werden,weit er sonst leicht in Pansen aulauffr, unddumpfiqt wird. Wenn er über einander ver-schwitzet, und die Wärme dieienige» Korner,so noch nicht ga»k reiff sind, zu ihrer Tüchtig-keit und Heiligung gebracht, wird er ausgedro-schen, reine gemacht, und fein dünne ans einengute» Boden geschüttet, auch fleißig und fasttäglich gewendet,weil er sonst leichtlich verder-ben kan; doch wenn damit etliche Wochen,undzwar so lange, bis er recht rrocken, verfahrenworden, so kan man hernach das Umwenden-länger, und wohl vierzehen Tage anstehen las-sen. Ist er zum erstenmahl nicht rein genug,muß man ihn, wenn er abgetrocknet, »och ein-mal wurffen, wie er denn auch nicht ehe richtiggemessen werden kan, als bis erwohl reine ge-5.» >!" nimmt man etwa» den achte» ^heilmachr uud recht trocken worden. An vielenR°VcN'als wenn man zweenSches-jOrlen wird der Rübsen nicht in die ScheunenA Roggen au, emStücke Felds ia-t/so braucht!gebracht,sonder» ausdem Stücke,d
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»mdiui. Er will eme» seschickttttSäemann^wohlmitStrohbedeckt, daniitnichtdaseiiifal-
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