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Rvthlauff Roihschwäntzlein
Rothschwäntzlein
Gebüschen. Seine Nahrung bestehet in Flie-gen , Bienen und allerley kleinen Ungeziefer,«wä> Hollunder-und andern dergleichen Bee-ren. Man schliest es nicht gerne im Vogel-Bauer ein, weil es nicht gar lange, ja kaumetliche Tage darinnen zu leben pfleget, son-dern man last es Ueber frey in der Stubeherumfliege» und hüxffen, wo es sich mit Flie-gen-Fangen, Brot-Brosamlein, gedrucktenHauff und dergleichen ernähret. Es singetaber nicht so wohl als eine Nachtigall, jedochist sein Gesang an sich selbst nicht unangenehm,und, wenn man es neben einer Nachtigall imGemach hat, lernet es derselben viel nach ma-chen, und pfleget sich dadurch ihr Gesang umem merckllches zu verbessern.
?;ot!>laus oder St. Anwnius-Fei,e'.-, inein Uidel, welches gemeiniglich tie>e»igenBfer-de zu bekomme» pflegen, weiche ichwere iayenauf den Rücken trage» nMen.deni» ec- schie;sen ihnen grosse Beulen an den Schenckeln aus,weiche hon wie Steine sind, voller Eiter ste-cken,'und darneben viele kleineBläslem ooer
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gehet hingegen die Rothe des Rothschwänk-leins zu beyden Seiten etwas weiter hinun-ter; unten, wo der Schwank mifängt/ist es»in wenig dunckel-weiß; der schwank selbstist, wie schon gemeldet worden, Ziegel-roth,und das Schnäbelein schwär?. Die Sickeoder das Weiblcin ist von den? Mänulcingar leiä)t zu erkennen, weil es von allen sei-nen Farben nicht eine einige, als allein denZiegel-rothen Schwantz hat, im übrigen istes am obern und untern Leib licht-grau, undsäst Aschen-Farbe. Dieses, das Stadt-Rorl'-schwänylein, ist etwas grösser, und nichtnur an dem ganken Kopff schwark, sondernsolche Schwarfte gehet auch an der Brust,(doch nicht so weit als die Rothe des andern)»nd an dem Rücken ziemlich weit hinunter.Die übrige Farbe so wohl am Rücken als amBauch ist i'e>)r dunckel-grau, und hat garnichts so heiles als das andere, der Schwankaber ist, roth, und das Schnäble!» von glei-cher Gestalt. Das Weiblein ist so gar an
der Farbe dem Garten - Rothschwänklein-Biattern um sich stehen haben. Dieselbe solljWeiblein gleich, da? schwer zu unterscheidenman mir einem Instrument offnen, den Safftlzu welcher Art es gehöre: es sey denn, daß man
von einem sauren Granat-Apffel darein Krei-Ivon beyden eines in der Hand habe, und siechen, und oben Gersten-Mehl mit Granaten- gegen einander halte, so siehet man wohl,Gafft daraus schmieren, hernach aber, wenn es daß dieses schwärylichter ist. Das Stadt-dre» Tage als» aebrancht worden, solches her-iRothschwankleul nistet in Städten und gros-unter thun, und "drey Lorh zestossener Cvpref-!ftn Schlössern, in Häusern, und setzet feinsem Nüßlein, acht Loth Gersten-Mehl, undjNest aus eine Thüre od^r auf einen Ba!ckenEjug, so viel genug ist, daß es die Dicke eines !hi«/ ailwo es, ob selbiges gleich nirgends an-Vreyes bekomme, unter einander mischen undjqehefftet, dennoch fest stehen bleibet. Dasaufbinden, dabey anch dem Pferde Nüp->r ^"-!weißko!?fizte oder Garten - Rothschwänfiemrimonii ein Qventlein unrer dem Futter dieser brütet zwar nicht anders als auf hohenWoche zweymahl zu fressen gebe». OdernimmiBäumen, hat aber nur darum der hohenHoimnder-Laiwerge, und schlag es über, her-^Bäume nöthig, weil anf jungen Bäumennach offne die Beulen, und heile sie mir dem Mn Loch zu finden ist, wenn es "aber ein Loch^!>^uel>W^x>priscv zu. Man kan auch Pap-lfinvet/ gilt es ihm gleich, ob selbiges weilxei-Kraut, Wurtzei und Saanien mit Ger-oben am Baum, oder weit uuten ist, »udsten-Mehl unter einander geflossen, darauf^venn arosseBäume nahe bey Mauren stehen,legen. Der Schaden aber darff mit keinem unacyet selbiges auch sein Nest in die Mauer-Wasser geneket »verdrn. Köcher oder unrer die Dächer. Sie bringen
Rothscher, ist eine Art des Stockfisches, so mehrenrheils vier bis fünff Junge aus. Das«an in Mitrel-Ä'leili-und Zart-Fifch «btheüer, in Städten wvbnende nähret sich mehr miter kommt aus Norwegen und Wand. Siehe! Fliegen »nd Mücken^ als mit Wärn-en, und
Labliau. '
Rord- Schimmel, suche Pferd.
Roch-Schiegcl , siehe Blut- Fincke. 'mit Verschlucken zu sich. Es lässei sich ftl-Rc>tksch «änylein, Röthling, ist einklci-!ien auf der Erde antreffen, sondern suchet«er Vogel, welcher so» der rothen sarbe seines!'
Schwantze« den Nahmen dar, und an
!nimmer, was es frisset, so wohl als baS mi-ldere, so auf den Bäuinen Wurme su6)et,
- sein es! seine Speise, wenn es nicht denen JungenGröste^zu Gefallen ebenfalls Wurme vondenenBai!-
Rothschwanylein, und den Stadt-RSrh-!vffters^bey den Auffenthalt der Nachtiaal-
ling oder das Stadt-Rochschwänylein.°"<enes, welches in hohlen Bäunien brüter, istauf d em Kopffweiß; die übrige Farbe, fo wohlan dem Rücken als an den Flügeln, ist lichr-braun, fast wie bey einer Nachtigall, fo doa> et-was mehr aufblaulicht sich zuneiget; dieKeh-le ist schwartz, und die Brust roth, aber mehraeld-roth, als die Brust des Rothkcvligens.undwie dieses nur oben an derBruizrew ist, alie
len. Von beyden bleibet keines das HmitzeJahr durch bey uns. Das schwartz-brüßlgeoder Stadt-Rothschwänkiein lässet sich so bal-den mitten im Merken aus denen Dächer» hö-ren, und gehet um Michaelis hinweg; dasGarten - Rothfchwänklein aber komnret eric