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-oz; Odermennige Oel
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jtem Pomeranxen, Citronen, Limsnien»,id dergleichen fortbringen; so vcrdirbrauch der Stamm nicht,- wenn gleich dasAuge abstehet ^.und verdirbet, wie bey andernPftorff-Arten össtermahls zu geschehen psteaet.
Odermennige , Zldermennige, Heilaller >velr, ^eber - Rlerte, ist ein wil-des Heil-Kraut ? welches an den Wegen,um die Zaune und Hecken, und aus nnge-bauten Feldern wächset, hat eine schwarz-braune, harte nnd holkigte, und in vieleJacken zertheilte Wurtzel, welche grösserund länger als die Wurzel des Benedieten-Krauts ist, und keinen Geruch, ledvch aber ei-ne» bittern zusnnmenziehendenGeschmack hat.Die Blatter sind in viele kleine Blärlein zer-spalten, gleichwie der Gänserich, und diese sindwieder zerkerbt, wie das Fünffsinger-Kraut. ZuEnde des Mayen kommen gemeiniglich von ei-
Oel- BAim Oel-Kuchött
angesehen , und lässet sich eintheilen ^>tDäum-Oel> so aus denen Oliven geprenetund in Drenn- Gel, so man aus
wird,
Lein -und Rüb-Saamen zu schlagen xffeget,davon diese beyden Wörter weitere Nach«richt geben können.
Oel-Vaum, ist zweyerley, der zahme undder wilde. Jener wächset in Italien,Spanien,Portugal,.dem mittagigen Theile von Frank-reich und andern warmen Landern, wird aberauch in unsern Gärten, wiewohl mehr znr Zier-de, als Nul?ens halber gehalten, angesehm erbey uns nicht zurBlüthe, geschweige zur Fruchtgedeihen will. Sein Stamm wird in denenheissen Ländern gemeiniglich nicht dicker,als ei-nes Mannes Hüffteist, aber voller Knoten,wel-che von den Florentinischen Bauren Oliven-Eyer genennet werde». Seine Blatter sind^ schmal und länglicht, wie die Weiden-Blatter,
„er Wurtzel zween lange holtzigte und rauhe!doch ungekerbt, dick, hart, oben schwär»-grün,Stengel, weiche einer Ellen hoch und drnber unten weißlich! oder grau, fast ohne Stiele, undgerade über sich aufwachsen. An diesen erschei-lfallen den Winter nicht ab. Die Blüthe, wel«iicü kleine bleich-gelbe, gestirnte wohlriechende che^. aus vier weißlichen Blattern bestehet, undBlümlein, eines an dem andern, rings herum, ^Klumper-weise hanget, kommer imJulioher-bis oben hinaus. Wenn die Blümlein vergan-!vvr, und folgen darauf die bekannten ovaleirgen, erscheinen kleine rauhe Kletten, die gleich > Fruchte, Olive«, genannt, wovon an seinemdenen ordentlichen Kletten sich anhängen, und Ort ein mehrers. Der Oel-Baum wird durchmit weissen süssen Saam-Kornlein angefüllet Aweiglein und dieWurkel-Schößlinae fortge-sind. Dieses Kraut wärmet, trocknet, reiniget, Mantzet, und muß des Winters im Gewachs-eröffnet, und widerstehet aller Fäulung, wird^Hause beygesetzet werd'en. Der wilde Oel»auch in Wund-Träncken undFuß-Badern ge- Saum,welcher auch von einigen derBöhmi«braucht. Das grüne Kraut zerstossen ansge- sche Oel-Baui»,ing!eichenOleasier genennetlegt, heilet Schlangen-Stiche und fanle Schä-wird, ist ziemlich groß, breit von Aestcn, mit ei-den. Der Saame oder das Kraut qexülvert, »er glatten Aschen-sarbnen vderweiß-gläiil'cü-
davvnein t'" " ' W ' ' -
die Nacht
Wasser im
bereitet davon ein Wasser, Syrup,Latwerge,jmen, und im Herbst längliche weisse Beeren?Ertract und Salk, weiche wider die Verstc-Mwendig mit einem gestreissten Stein,wie klei-xsung der Leber und Milk, Gelb-und Wasser-^ne Oliven, folgen, welche aber zu nichts nützesucht, Blut-Flüsse,Harn-Winde und denSteilmind. Er bringet diese Frucht nur in warme»dienen, und alle Würmer im Leibe todten.'Landern, und wird bey uns durch die Wurkel-Geconomie, siehe Haushaltung.
ten oder eigen wären.
Oedrling, suche Ohr-Vvurm,
Oel, wird insgemein ein leder dünner fetter«us allerhandFrüchten undGewachftn oder an-dern Cörxern gezogener Safft genennet, dessen
> ^ - . Brüt und abgebrochene Zweige vermehret.
Gede oderOedloft Güter sind, diebau-los Weil er dieKalte wohl dauren kan, bleibet ergelaiien werden, als ob sie niemand zugehöre-lden Winter über in den Gärten stehen. Der
Oel-Baum hat einen geraden Stamm? daS'Holtz sowohl von dem wilden als zahmm, istdauerhafft, und weder der Faule noch deinWurmstich unterworffen, und die Wurxel, we-bender sa'ionen Masern, zu allerhand zierlicherM Arbeit dien»i wildeitocknende
und anziehende Krafft, sind gut auf die Rose,Caronnckel, und um sich fressende Schäden z»legen; zertheilen mit Honn vermischt, Ent-zündungen und Geschwülste^, nnd heilen»wenn sie gekanet werden, i-jwendige Mund-Geschwüre.
Oel-Ruche», heissen die in ,Gestalt grosses" ... v».»,.-!viereckiqt«>r Kuchen georeßte Düster» so vollt-/ vderOel-Preilen ausdrucken läs-i deni geschlagenen Oel übrig bleibeixDieLein»
^',^'^^en,sondttlrch aber diezwey ersten,jAuchen rsteget inan vornemlich deist^Pfer-
welches gemachet wird, wenn man die frischeund einfache Stücke zerschneidet, selbige in Oesmit Wasser, Wein oder einer anderen darzutauglichen stüßigen Mater e vermischet undhernach kocyet, bis>die wäßrigte Feuchtigkeitzank verzehret ist; und denn dasAusgepreßte,welches man theils aus besonderen darzu eiligemrichteten Oel-Mühlen schlagen, oder >n beson
dienen meist denen Offieinen der A?othecker!den, und dje Hanff-und Rübsen-Vel-R^che»und Materialisten; das letzte aber wird in der denen Kühen und Pferden ins Trincken jiiHaushaltung, als ei» unentbehrliches Stück werffen; die Ha»ff-Set.Kuch«n, insbesoitt cr^
j » aber