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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
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2033-2034
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2°?.? Nek-Iaiett Ncy-K ai»mer Nenbruch 20^4

Senn bey tiefer Gelegenheit werden sie gera- gcgrKen und emgekreWT^Dkmach wlrdeabe aufkericbrcr, doch dergestalt/ daß wenn die ?!etze dem Wind enrgeae» angebuiiden,ei» Schwein oder Hirsch emlauffl,^ sie als- und von beyden Flügeln avaefükrer, rund

bald niedersaUen, und t ° ^ " ^ - . -

cken. Hierzu gehören?

> das Wild also verstri- herum zugestellet, doch daß die Furckeln in?nun die Hirsch-Neye/ wendig im Jagen an den Nei^u fteben/ ui'dSau-Neize, Spiegel-und prcil-.Neye, diese abfallen und sangen können; daraufWildgarn, Anvpel-Neye, wolssö- undRehe - Neyc. Zur Nieder - Jag? aber:

,^ascn - Neye, tausch - oder Lücken- Neye,

Dachs-Hauben, Z^-ber-und ^isch-Gtter-Neye, Marder-und Ilris-Nerzeze. Bei»»

Veaelfaiigen yar man: Rebl'üner-Zeug mirManien und Flügel»/ Hock - Hang- midZiebe - Vletze, Spinne-Weben, Ti-rasse> Schnee-Garn, Sreck-Nerze, Wach-tel-Garn, Nacht - Netze/ Rlebe-Netze,

Vorn-uud Biinel-Garii allerhand Schlag-Wände auf Vogel-Herde zc. Zum Fifch-sang gehören allerley grssse und kleine Wa-chen oder Zieh - Neye, womit die Filcher instehenden und fliessendeu Wassern zu ;iehen>Sau-Neke» ebenpiicgm - A?s Fisch - wachen / Streich-!Kup?el

v . , langen konncn; darauf

werde» aus e.nem Qver-Flügel etliche Neneduichgesteklet, (daß zwey Iaqen daraus wer-den), auch die ^agd-Hunde in dem einenFach gelvser, und

. Uim ^erumjagen ange-trieben; Was denn fluchtig ist, fallet in dieNetze, wonnne» es emweder lebendin ae-sangeii/ und in die Kasten gethan, oder mitGenickfang enegt wird. Wenn das eineFach teerworden, muß das andere auch qeja-get, und auf dem O.verflügel umgesvrckeltwerden. Nach geendigter laad werden dieJagd-Hunde angekuppelt, das Wildpret auf-gebrochen, und die Nei-c aufaeladen und ab-geführet- Solches geschiehet mir Arsch - und' ":tzen eben sowohl als mit We.'ffs-Rehe- und Hasen - Neken: Nur ist

Netze, Wurff-Netze, allerhand Hamen und ^solche Stallung wird, soviel möglich, fang-Säcke;c. wovon unter ihren Special-Benen-hasst zestellet, daß die Netzen abfallen kön-«mizen ein medrers. Damit sich die Netze^nen, wsrinnen sich das Wildpret verwickelnweder weiter ausdehnen, noch enger einzie-imuß. Es werden dergleichen Stauungen sehrhen mögen, als die behöriae Breite unv!viel iii einem Wald, iiachdem viele »der gros-Lange erfordert, soll man dieselben nach deivse Dickigte und Behältnisse sind, nach derBreite, die sie haben sollen, nehmen, die-Anzahl solcher Neke und deren b'

selben öffters auf einem grossen

. , Umsang mit

Platz aus-!Stell-Migeln gehauen: In welchen Staliii!:-

breiten, und denn mit Loh - Wasser bespreng gen nun etwas vermercket oder gespürer wird,gen, iederzeit aber wöeder wohl austrock-dasselbige wird alsbald mit Neken umstellet/neu lassen, da sich denn das Geflechte au und darinnen das vermuthete Wild gefanaeu.denen Maschen^so fest an einander schIin-!Worbey zu mercken, daß die Neke mit ihrenget/ und zusammen häit, daß es grosse Mu-! Schlag-Leinen in gleicher Linie gestellet wei-he brauchet, wenn sie sich über die jnste Län- den müssen.

ge oder Breite ausdehnen sollen. Die Netzei Ney - Rammer, ist bey manchen Brau-lange Zeit gut zu erhalten, soll man sie Soin-!Hauserii ein besonderes mir steinernen Plat-mers-ZeitsondxrliÄ> bey grosser HitzeiUiemals^en ausgelegtes Gemach, darinnen dasüber eine Nacht iin Wasser ohngetrocknet lie-Maltz, ehe man es in die Mühle znm Schro-gen lassen, indem sie gleich niorsch und dün-ten oder Brechen schafft, vorhero genistetne werden; im Winter hingegen, wenn es^wird. Man bringt diese Kammer gernenicht so sehr gefrieret, und sonst bey kühlen unter dem Maltz - Vorraths - Boden an,Zeiten jchader es ihnen nichts, wenn man sie damit man von dar das Maltz durch einegleich zwey Nächte und einen Tag darinnenjhslkerne Rinne herab in die Ney- Kammerliegen läst/ wenn sie nur nachgehends wohlilsuffen lassen könne/ ohne daß man die Mü-ausgttrockiiet, und an solchen Oertern, wo^he haben darff, solches droben erst zu s»-es kein Ungeziefer von Ratren und MäusenMn, und sich damit die Treppen herab zugiebt aufbehalten, anch/ wo möglich, anl schleppen.

keine Wand, ^sondern in die Mitten, ani Ney-Schwammlein, ist ein rundes an ei-'^iricke oder Stangen ausgehänget werdenden Drat befestigtes Schwämmlein, dessen sichvine aber solches gejchieket, soll man das zer-Idas reinliche Frauenzinimcr ben dem Spinnenriss'ne wieder auszubnssen, und auch die ge-Iam Rade bedienet. Denn da das sonst gewöhn-riiizste schmalen, >0 shngefehr ausgegangen,üiche Lecken eines Theils ungesund, andernwieder^» ^ nicht vergeben.- Massen sol- Theils auch unsauber, und der darein ge-schmorte Speichel aus eine lange Zeit demGarn einen widerwärtigen Geruch giebt; fopflegen einige nur gedächten im Wasser an-gefeuchteten Schwamm an statt des Leckcnsden Faden gewöhnlich zu neüen.Ney würstlein, siehe Fricandelle.Neudruck, Neu-Reut, Rodeland oderRödrcr/ deisset ein vorher» nie angebaut gewe-ieues Stücke Land, Laite oder Leede, welches1. 5 «!!s-

cherae^alt die Netzeum dieHelffte, oder nochews solan g zrüsten Hairen werden.

Nerz-Jagen, ist eine von denen «llerälte-sten Anen m ^gen, ,v mit Netzen, ohne^uchi", «»lgender Kestalr geschiehet: Erst->>w wird das Wildpret e'ttweder mir Besqchdes <-eir -Hi»,deft, oder durch Neiff - oder«h-iu-Sch>aq, Schnee, wei. -"xur-We-se, oder andere KenMichen zespüret, vor-