i/?7 Mahl Mahl. Pfah l
^Mahl -Gräben und !Na!'I- Gruben,sind lange oder runde, alisgegrabene «.'.eken,«elcke an Felde?», Wiese» ode? Hvine.ii-!,? Greniz- ode? Ma?ck-Scheidung d>e»e».Dergleichen Gräben sind entweder gemein-schafftlich, und «lsdeiin muß der^Auswum»der die aus dem G?abe» geworffene Erdeaus benden Seilen liegen, ode? »e und nureinem Theile zuständig, und alsdenn muxder Auswurff auf desjenigen Seite liegen,dem de? Graben geho?et. Hieber könnenauch die sogenannten Land -Webrcn oderLand-Graten gezehlet we?den. Siehe Land-wehr.
Mahl-Hauffrn, sind grosse zusammen ge-worffene Lrd-.ya Issen, welche gleichfaps zuUnte?scheidung der G?eniM dienen.
Ntahl-Mükle, heisset man eine gewöhn-liche Korn- ode? Ketraide- Mühle, davonbe>? dem Wo?rMühle ausfuhrlich gehandelt«rrde».
Mahl-Pfahl, ist ein eichener Pfahl, der-gleichen an etlichen Orten, absonderlich woman die Steine nicht füglich haben kau, zueinem Mahle geschlagen, und entwede? mit! Wappen, Nahmen, oder an-
Mahl-Säule Mahl-Stein '7,N
Seiten-Nagel» da?aufbefestiget. Einem neuenFach-Baum darf übe? dem Mabl-Pfahl mehrmayt den» ein einiger Zoü zugeleget werden.Diese ?xahl-Pfähle pflege? man sowohl ;udenen Muhl- als Wahr-^aw-Bäun-e» zustoßen ! wiewohl viele Mäklen und Währeaefunden werden, bey welchen leine Mah!-Piayle gestossen worden.
Ulahl-Sänle, ist eine entweder von Stein,ode? von How aufgenchtere Säule, welcheman zu Vc?mahi-ode?Ve?ma!ck!ing geb?aucht.Die steine?»?» we?de» gemeiniglich an denenG?e»yen eines Landes oder Genchlbarkeit,(,?uris>Z>aion) geseftet, und des Landes-Herrnode? der Obrigkeit Wappen daran gehauen.Die höluerne» Säule» brauch! man zu Ver-ma?ckung der Hölzer, ingleichen dere? Jagd-Hasen-und Phasan-Geha'ae, welche lettereinsonderheit Iagd- oder 'Aäne-Säulen ge-nennet, und durch der Forst-Herren Amt-Leutegeseket we?de».
Mahl-Schaiz, heisser nia» insgeniein denRing ode? ande?e Sache», so ein
Bräutigam seiner Braut bey de? Ve?löb»ißals e;n Piand seine? Liebe und Treue einhän-diget , und sick dadu?ch dieselbe verbindlichmachet.
Mahl-Stein, Marck-Stein, Greny-
eiügelwannte»
dem Aeichen bemercket, oder, gleichwie bey
denen Loch-Bäume», beyderseits ein C?euk ^ ,
daran gehauen, und niöer Mitte ei» Loch z Stein/ ist ei» Stein, welcher zu einem ge-durchgebohret wird. Solcye Pfahle habe» WM;, Zeiche» im Felde geseket, und naä> des-
. mit» Kit» ttttn
gleiche Krasst, wie dje Mahl-und Ma?ck-?tcine.
ZNabl-Pfahl, währ-oder Äch-Pfahl
sen ve?schiede»erBedeutung zubenabmetwird.Iusgemei» werden ^die Mahl - Steine zuAusNiarckuug der Güter, Flüsse »nd Weite»
ode? Sicher-Pfahl, ist bey dem Mu^^»-Bau gebraucht , und an manche!! Orten auchein lange? starcke? eichene?Pfahl, welcher dieimarck-Steine »„d weich Z>,!d benahni-Eiche ode? eigentliche Höhe des Wassers an-i set; i»sonde?heit abe? hat man der Mahl-Met, und das Maas: giebt, wi? hoch de?I Steine zwvlffe?!ey Gattungen, als r) Bann«
Fach-Baum oder das Wah? soll geleden, dahe?o e? an seine? ybe?»gleich und Wage-?echt abgelichtet sen» inußdamit solche?gestalt du?6) Ve?fälschu»g desWäh?es dem benachba?ten Mülle? kein Scha-de zugezogen, und z. E. das Waffe? aestau-chec we?de. Er wi?d etliche Schntte vouiWäh?e neben dem User in die Erde geseket,und siehet insgemein auf einem HMemenPostemenr, z. E. einem Um^vinai-iiegende»Crcntze, wird auch meiste»thei!s, nachdem e?gegen die Höhe des Wäh?es niit de? Aasse?-Waage abgemessen woi'den, allenthalben mitErde bedecket, vorhe? abe? mit eine? staickeneiicmen Spike, so der Schuh Heisset, verse-hen, ode» aber, wenn er, nach der Churfürst!.Sächsische» Mühle»-Ordnu»g, mit dem glis-sen Rammel dergestalt eingestossen worden,daß e?, nach etlichen Ruhen, nicht das min-dejie gewichen ode? sich gesencket, von deiie«geimwc?ne» A»lts-vnd Masse«-Bau -ve?-standigeu Müttern, i» Beyseyn de? Obe?-ui!d Unte?-Mühlen-Nachba?», justifici?et>>»d abge?ichtet, »iit eiue? küpfferue» Platte,da?auf die Iah?-Zahl, auch wohl de? Tag,wenn der Pfahl ins Waffe? gekommen, befmd->ich, bedeckt, und die>e niit eine»! starcke»kupfferne» Haupt- und dergleichen kleinern
et wc? !Steine, weiche Zwing und Baun, «de? diee ga»tz hohe Obligkeit s.l eiden, dahcro ma» sie auchObrigkeit-Steine »eniier: Etlicher OrtenHeisset man sie auch Land-Steine, Land-Grenzen und Land-Ntarcken, dahero §ieden» genieiniglich das Wa!'p>» ihre? Herr-schafft n«it sich führen; und wo man a» de-nen Grenke» keine Steine setzet, so»dmiGräben aufwirsst, und dicke starckeHaage zie-het, werden solcheLand-Gräben und Land-wehren geiiennet. s) <Pele!i.Steine, wel-che das Geleite und die geleitliche Obrigkeitbemercke», angesehen guch in eineni fremdenGebiete die Geleitmigs-Gerechtigkeit exerci-?et we?den ka». z)Fren!NgöiSrelne/wel-che svnde?bare Freyheiten, deren mau sich ineine»! gewissen Bezi?ck geb?auche» ka», be-deuten. 4) Forst-i Steine , so die forstlicheObrigkeit lind das Jagen snterscheidei!, heis-sen auch ;) Jagd-Steine; wiewohl dieForst-Steine etwas mebrcres auf sich ha-ben. 6) tNarckungs^ Srcine, so einer Stadtoder Dorffs Zwing" und Ban», die ».an Mar-kung nemiet, absonde?». 7) ?ehend-Stei-q?, die de» Zehenden und das Behend-Rechtausweise». 8) Weid-Stcine, welche denVieh-Trieb u>-d Z>.ei!-Gc:cc.lsanie bedeu-ten, so auck Tratt-Steine ^ejieniict wer-v z de«