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Die Geschichte der Reichsfreiherrn Karl vom und zum Stein
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5. Wie das Zlnwetter herein bricht, und Stein anfängt,eine Mauer zu sein.

Mark zerfleischen sollte, in demselben Jahre zog Stein alsMinister in Berlin ein, der Held, durch welchen Napoleonin das Nichts zurück geschleudert wurde. Schon in seinergedrungenen Leibesgestalt hatte Stein etwas Heldenhaftes.Seine Stellung wie sein Schritt war fest und gleich. Dasstattliche Haupt trug er wie ein geborener Herrscher. Die Stirnwar breit, kräftig, stets ruhig; die Augen funkelten über dermächtigen Adlernase, welche den fein geschlossenen Mund be-schattete. „Fast immer", so erzählt von Steins Mannesaltereiner, der selbst eine Kern-Natur war, „fast immer sprach erdie Menschen, auch die gewöhnlichen, mit sehr freundlichemErnst an; aber seine Gebärde erfüllte doch die meisten mitBlödigkeit und Verlegenheit. Er war durch Gott ein Menschdes Sturmwinds, der rein fegen und niederstürzen sollte; aberGott der Herr hatte in den treuen, tapfern, frommen Mannauch lieblichen Sonnenschein und fruchtbaren Regen für dieWelt und für sein Volk gelegt/'

Steins Vorgänger war der Graf von Struensee gewesen.„Man würde", sagt Stein, „seine Verwaltung loben, wenn mansie schlecht nennte." Da kann man sich denken, wie viel eraufzuräumen fand. Doch dachte er bei dieser großen Aufgabevon seinen eigenen Kräften so klein und bescheiden, daß derKönig ihm sagte: „Die Bescheidenheit, mit der er, Stein, sichausgesprochen, gereiche ihm zur Ehre und vermehre des KönigsAchtung und Vertrauen gegen ihn." Stein hing, wir wissen

^ die Kräuter zu wachsen,welche den Schlangen-biß heilen. In dem-selben Jahre 1804,wo Napoleon sich zumerblichen Kaiser derz. 5D. Franzosen machte, jeneGeißel Gottes, welche

a wo die SchlangenHausen. Pflegen auch

unfer armes deutschesVaterland bis aufs