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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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Zwei Achener historische Gedichte des 15. u. 16. Jahrhunderts. 583

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fassungsgescliiclite und das Herbeiziehen bisher gar nicht ver-werteter Quellen und Urkunden als Entschuldigung angeführtwerden l ).

In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts hat Achenden Höhepunkt seiner reichsstädtischen Blüte erreicht, als

') Die hier in Betracht kommenden Quellen sind:

1. Eine kleine Achener Chronik aus dem 15. Jahrhundert, heraus-gegeben von Loersch, Annalen des historischen Vereins für denNiederrhein, Heft 17, S. 1 ff.

2. Eine kleine handschriftliche Kölner Chronik, Kölner Stadt-archiv, Msc. A. II. 9, Schrift etwa aus der Mitte des 15. Jahrhun-derts; vgl. Ennen, Geschichte der Stadt Köln, 2, S. XII.

3. Die Cronica van der hilligen stat van Collen, gedruckt 1499,welche wahrscheinlich die eben angeführte handschriftliche Chronik,jedoch in vollständigerer und correcterer Gestalt, benutzt hat.

Die erstgenannte Quelle ist leicht zugänglich, die betreffendenAbschnitte der beiden Kölner Chroniken siud unten nach den vonHerrn Dr. H. Cardauns freundlichst zur Verfügung gestellten Ab-schriften als Anlage 1 und 2 abgedruckt. Beeck hat in seinemAquisgranum S. 252 jedenfalls ältere Aufzeichnungen benutzt; vielausführlicher ist Noppius, Aacher Chronik, 2, 170, dem vielleichtdie oben erwähnte Achener Chronik vorgelegen hat. Meyer, Aachen-sche Geschichten, S. 375 ff., stellt hintereinander die Berichte seinerVorgänger Beeck und Noppius (§ 17), einen Auszug aus der KölnerCronica von 1499 (§ 18), einen Auszug aus der oben angeführtenAchener Chronik (§ 19) und das 244. Capitel des Windeck nebst demGedichte (§ 20).

Von den Urkunden, welche den Vorgängen von 1428 und 1429ihre Entstehung verdanken und vielfache Aufschlüsse gewähren, sindunter Nr. 3 bis 8 der Anlagen nur sechs mitgetheilt. Nr. 4 und 8 sindnach den im Achener Stadtarchiv befindlichen Originalen zum erstenMale gedruckt. Die anderen sind allerdings schon einmal veröffentlichtin der Denkschrift:Ausführung des Sr. Kurfürstlichen Durchleuchtzu Pfalzbayern als Herzogen zu Jülich zustehenden Kaiserlichen Schutz-und Schirm-Rechts in und über Aachen". Mannheim 1793, S. 33 ff.(Vgl. Loersch, Achener Rechtsdenkmäler, S. 7), welche jedoch nichtleicht zu erreichen ist. Da die Originale, wie Staatsarchivar Dr. II e g e r tmitzutheilen die Güte hatte, sich leider nicht mehr im DüsseldorferArchiv befinden, so musste jener Abdruck hier zu Grunde gelegtwerden. Bei der Herstellung des Textes sämmtlicher Anlagen sinddie oben in der Eingangsnote zum Gedichte dargelegten Grundsätzebefolgt worden.