Vorwort.
Für freundliche mir gestattete Benutzung historischenMaterials statte ich Privaten und Corporationen meinen ver-bindlichen Dank ab, namentlich dem Herrn Pfarrer Michelzu Kohlscheid, durch dessen Vermittelung ich das Protokoll-buch des Würselener Sendgerichts benutzen konnte.
Auch dieser zweite Band enthält in der Beilage A eine■ werthvolle Zugabe, welche der Leser den Herren ProfessorDr. Loersch und Dr. Reifferscheid in Bonn verdankt. Jener
I
hat auf S. 582 ff. in seiner Erläuterung des uns von Windecküberlieferten Gedichtes meine Darstellung dei' Ereignisse derJahre 1428 und 1429 erweitert und nach von mir nicht ge-s kannten Quellen die Stellung der beiden streitenden Parteienin ein helleres Licht gebracht.
Aus Ennens Geschichte Kölns, 1Y, S. 166 f., füge ichzum Jahre 1507 die Notiz bei, dass der bekannte Dominikaner! Johann Tetzel in diesem Jahre in Achen eine Zeitlangmit Vollmacht des päpstlichen Commissars, des Nuntius; Dr. Baumhauer, den Ablass predigte, und dass Johann Pail,I Probst zu Wassenberg und Kanonikus in Achen und Liittich,Provinzial - Commissar war, und dass als Untercommissarefungirten der Achener Stiftsdechant Wimm er aus Erkelenz| und der Dechant Eberhard Rodynek Pail, der inMastricht, Achen, Düren, Wassenberg, Sittard, Neuss undKöln predigte. Am 1. September 1518 trat Balthasar Pailaus Achen, gegen hundert Gulden und ein städtisches Kleidjährlich, auf sechs Jahre als Rechtsanwalt in die Dienste derI Stadt Köln 1. c. S. 10. Ueber die Pail, eine adeliche mit