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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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Kongress.

baumeister Cremer und Stadtbaumeister Leidel. Diesewackeren Männer haben durch ihren Unterricht sich umdie Hebung des Handwerks sehr verdient gemacht undleben bei Manchen, welche durch sie Anregung erhielten,in gesegnetem Andenken fort. Das waren die Anfängeder heutigen Provinzialgewerbeschule.

Seit dem 7. Mai 1818 konnte Achen wieder eineHauptquelle seines Wohlstandes sein eigen nennen; dennan diesem Tage machte die Königliche Regierung nach-folgende Allerhöchste Kabinetsordre bekannt, welche Fried-rich Wilhelm III. auf den Bericht des Staatsministersvon Schuckmann in seinem Gerechtigkeitssinne erlassenhatte:

Allerhöchste Kabinets-Ordre.

Ich will auf Ihren Bericht vom 4. v. Monats das fran-zösische Dekret vom 22. November 1811, welches dieBäder nnd die Mineralquellen der Stadt Achen, mit dendazu gehörigen Gebäuden und Grundstücken, für Staats-eigenthum erklärt, hiermit aufheben, und ermächtige Siehierdurch, der Kommune durch die Regierung die Zu-sicherung zu ertheilen, dass sie ihr Eigenthum behalten soll.

Berlin, den 10. April 1818.

Friedrich Wilhelm.An den Staatsminister von Schuckmann.

Aachen, den 7. Mai 1818.

Königl. Preuss. Regierung.

Schon im Oktober 1817 ging in Achen das Gerücht,es werde ein Monarclienkongress in seinen Mauern abge-halten werden, ein Gerücht, das sich von Zeit zu Zeit er-neuerte und nach den glücklich beendeten Liquidations-geschäften mit Frankreich im April 1818 die für Achenhatte der vormalige Generalsekretair des RoerdepartementsKörfgen, betrieben an Consistenz gewann.

Als die Verbündeten Frankreich zum zweiten Malebesiegt hatten, Hessen sie im Frieden vom 20. November1815 demselben die in früheren Kriegen dem deutschenReich entrissenen Landschaften Elsass, Lothringen und dieFreigratschaft Burgund; Frankreich sollte aber, auf höch-stens fünf Jahre, 150,000 Bundestruppen in seinen nörd-