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104 Maximilian I. und seine Gemahlin in Achen.
beraubten die Untersassen des Kapitels des Achener Lieb-frauenstiftes,. wie wir aus einer deutscheu Urkunde vom26. Juni 1492 im hiesigen Stadtarchiv erfahren, nach wel-cher Bürgermeister, Geschworene und Rath defStadt Triecht(Mastricht) dem Erzbischofe Hermann IV. von Köln an-zeigen, dass sie die Genannten so lange aus der Stadtverbannt hätten, bis die Sühne erfolgt sei.
Den 19. Aug. 1493 starb Kaiser Friedrich III. zu Linz inseinem 78. Lebensjahre. Sein Tod blieb fast unbemerkt, daer in den letzten Jahren seines Lebens mit den Reichs-angelegenheiten sich nicht befasste.
Achen unter Maximilian I.
König Maximilian 1. befand sich am 10. Juli 1494 inAchen (Deutsche Urk. im Stadtarch.), wo er die auf Bittenseiner zweiten Gemahlin, Bianca Maria, geschehene Wie-deraufnahme einiger verbannten Achener Bürger bestätigt.Als die Königin in Achen eingeritten war, erwirkte sienachfolgenden sechszehn Männern, welche wegen strafba-rer Handlungen, Uebertretungen und Untliat verbannt wor-den waren, straflose Rückkehr: Johann Beestjenraide,Theys von Berge, genannt Schosbercli, Johann Clauyl,Dreys zu Putz, Heyn Weltz, Kammerschreiber, Voys Cutz-gliyn, Gerart Mutzschenmacher, Wilhelm Cuylgen, Petervon Strasburg, Bartscheerer, Johann Mommer, Leuntz Koch,Nagelschmied, Johanneschyn; Schynns, Hannchin Muetzen-macher, Peter Kawtfeler, Johann Tegger von Vayltz(Vaels) und Peter von Stockheim. Der König nennt sieseine lieben, treuen. War in Achen Aufstand gewesen, inFolge dessen sie die Stadt hatten verlassen müssen?
Am 15. Dezember desselben Jahres gebietet Maximi-lian I. den Erzbischöfen von Mainz, Köln und Trier, demPfalzgrafen bei Rhein, den Herzogen von Brabant, vonJülich und von Cleve und dem Bischöfe von Lüttich, dieAchener bei ihren Rechten und Freiheiten zu schützen.(Deutsche Urk. im Stadtarch.)
Am 26. Febr. 1495 erlaubte der Bischof von Lüttich,Johann von Horn, den Nonnen im Marienthal den Beginnen-(Matthias)hof mit den dazu gehörigen Häusern, Gärten und