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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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102 Aclien in Fehde mit den Herren von Argenteau.

mit Figuren und Inschrift, die Bezug auf Veranlassung zuder Stiftung hätten, für das Achener Hochmiinster, andere50 Gulden zu einem eisernem Kreuze auf der Heerstrassezwischen Giilpen und Achen verwandt werden, an einerStelle, an welcher die meisten Leute vorbeikämen. DasKreuz sollte dieselbe Inschrift haben, welche das Fenstertrage'). Die Theilnehmer an den Gewalttätigkeitensollen aus Brabant verbannt und deren Besitzungen verkauftwerden. Leider wurde das Urtheil nicht vollstreckt, eben-sowenig fruchteten Abmahnungssebreiben des Kaisers Flie-rich III., Rüstungen und Projekt Achens, Argenteau zubelagern und einzunehmen. Die Herren von Argenteauhatten viele Freunde und Anhänger, auf die sie rechneten,und erst nachdem der Rath von Brabant das Urtheil aus-zuführen begann, suchten sie Vermittelung nach. GemässUrtheilsspruches des Hohen Rathes von Brabant vom 29.Mai 1496 wurde das Schloss Argenteau mit dem, was dazugehörte, öffentlich verkauft. Der Notarius Heinrich vonBurtscheid, genannt Bürgerhausen, kaufte dasselbe und gabdem Achener Stadtsekretär Meister Peter von Enden (Inden)Vollmacht und Auttrag, die Belehnung mit demselben beidem hohen Lehenhofe in Brabant nachzusuchen, die dem-selben am 16. Juni 1490 vom Römischen Könige Maximi-lian I. und von. dessen Bruder Philipp ertheilt wurde. Beidem Ernst der Sache gaben endlich die Herren von Argen-teau dem Bischof von Liittich, Johann von Horn 2 ), den Auf-trag, für sie mit Achen Frieden zu schliessen. Dieser ludbeide Theile zu Unterhandlungen nach Mastricht ein. Hier

') Die Strasse von Achen nach Giilpen war damals für die Land-strasseu von Achen nach Lüttich und Mastricht gemeinschaftlich~) l^pter von Erclens, Dcchant U. L. Frauenkirche zu Achen, hattedie Vermittelung des Bischofs Johann von Lüttich nachgesucht, umden im Schlosse Argenteau gefangen gehaltenen Bürger Peter Cuckzu befreien. Von Mastricht aus meldet am 24. Januar 1488 derBisehof dem Dechanten, er habe beim Ritter Jakob von Argenteau Erkentcil vergebens die Loslassung nachgesucht; der Schloss-herr erkläre, er habe mehrere Bundesgenossen (operis consortes), ohnedie er nicht handeln könne , auch sei Cuck wegen legitimer Ursachein Haft. (Lat. Urk. im Stadtarch.)