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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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Aufstand der Gemeine.

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Personen, deren Vorfahren und sie selber durch den Wein-schank sich genährt, um ihren Erwerb kommen würden,und verordnet, dass die Bürger, welche bisher den Wein-schank in Achen gehabt hätten, ihn auch ftirder behaltensollten, unter Androhung seiner Ungnade und einer Strafevon 50 Mark löthigen Goldes gegen diejenigen, welche dasverhindern würden.

Ein solcher Antrag musste die Gemeine gegen denRath in Harnisch bringen.Am 17. Februar oder amGoedestage (Mittwoch) vor Rosenmontag des Jahres 1477erhob sie sich (cf. Loersch' Chronik) in der Nacht zumAufruhr im Komphaus, das sie schloss. Sie hielt häufigZusammenkünfte. Die Gesellen stellten die Arbeit ein. DieGrafschaften alle waren damit einverstanden, und bis zumelften Tage ruhte die Arbeit. Die Herren vom Rath er-schienen und verlangten zu wissen, worüber die GemeineBeschwerde führe. Diese berathschlagte und gab demRathe in einem Schreiben über folgende Punkte ihren Wil-len kund: das Bier soll von acht auf sechs Pfennige gesetzt,die Marktmeister ihrer Aemter enthoben werden, weil siemit der Waage unredlich umgingen; ein Werkmeister mitnoch einem von der Brauergaffel, welcher der Gemeinegrossen Schaden zufüge, sollten ihre Stellen verlieren; nochviele Dinge, welche der Gemeine lästig und hinderlichund gegen der Bürger Freiheit waren, wollten sie abgestellthaben; Jedermann sollte seine Nahrung und Handtirungthun, weil Achen eine kaiserliche Freistadt wäre; dasChurbuch sollte nach altem Brauch jedes Jahr verlesenwerden; neun oder zehn ehrbare Bürger, die geringer Ur-sachen willen auf ein Jahr aus der Stadt verkürt seienund zu Burtscheid sich aufhielten, sollten wieder aufge-nommen werden. Der Herren und Regenten Meinung war,die Gemeine oder die Bürger sollten auseinander gehen,der Rath wolle dann prüfen, was ehrlich und redlich (räth-lich) zum bürgerlichen Nutzen und Frommen. Die Bürgerwaren aber der Meinung, nicht eher auseinander zu treten,als bis die Sachen verglichen und beschlossen wären. DieRegenten oder Herren waren aber der Ansicht, die Sachenwären schwierig und nicht leicht zu vergleichen, und