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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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44 Spital zum h. Jakob. T)as von Privaten benutzte Pauwasser.

urkuncle bei Quix, das Spital zum h. Jakob, nachher 01a-rissenkloster, Achen 1836, S. 48 ff.)

In Bezug- auf das von Privaten benutzte Wasser desPaubaches enthält das Stadtarchiv eine interessante deutscheUrkunde vom 28. Januar 1437. In derselben bekennt Johannvon der Hagen, der 1427 und 1439 Bürgermeister war, dassDechant und Kapitel der Kirche U. L. F. in Achen zurLiebe und zur Freundschaft vergönnt und erlaubt haben,aus dem Wasser, das ihnen die Stadt und der Rath vonAchen aus der Pau vom Rosthor durch die Strasse undGemeinde der Stadt Iiis zu ihrem Kloster vergönnt haben,in sein Haus in der Scherpstrasse, wo er wohnt, zu seinerNothdurft zu leiten. Johann von der Hagen erklärt nun,dass er das Wasser nur aus einer Begünstigung von denvorgenannten Herren habe und auf deren Verlangen das-selbe wieder in ihre Röhren (Pyffen) kehren werde. (Manvergl. oben S. 29 f. den Vertrag vom 2. Januar 1424.) Inbeiden Urkunden erscheint die Stadt und nicht das Stii'tals Besitzerin des Paubachs, was auch der historischenEntwickelung entspricht. Der westlich von der später ent-standenen Pfalz und der noch später entstandenen Pfalz-kapelle liegende vicus oder Flecken Achen war naturgemässder ursprüngliche Besitzer des Paubachs.

Das Jahr 1437 war ein für die Stadt unglückliches,denn in demselben herrschte eine grosse Theuerung unddabei waren die Schulden der Stadt so angewachsen, dassder Rath kein anderes Mittel mehr wusste, als aus jederGrafschaft sechs Vertrauensmänner zu wählen, welche erwiederholt zu den Rathssitzungen zog. Dass die Gemütherindessen in steter Spannung blieben, -geht aus dem zum17. September oder dem Lambertustag geschilderten Ereig-niss hervor.

Am Lambertustage, den 17. September, erschien derHerr von Reifferscheid mit fast 1600 Pferden im Limburgi-schen und verbrannte Raeren und andere Dörfer, weil dieLimburger einen der Seinigen in der Nähe von Racrenhingerichtet hatten. Die Reiter warfen das Gericht (denGalgen) nieder, begruben den Hingerichteten und tanztenunter Trompetenschall um das Gericht. Als die Limburger