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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
Entstehung
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26 Kön. Sigm. bestätigt Achen d. wcstl. Th. s. Gebiets, d. Galmeiberg.

zeiclinet. Wenn diese schon unter der frühern brabäntischenHerzogslinie') gefährdet war, wie sich aus der wiederholterwähnten Notwendigkeit ergibt, die entrückten Grenz-pfähle richtig zu stellen; so war das in höherem Masseder Fall seit dem Jahre 1405, wo das rücksichtslos nachYergrösserung seines Länderbesitzes vorschreitende bur-gundische Haus die Erbschaft Brabants angetreten hatte.Kaum 24 Jahre nach Erlass der Bestätigungsurkunde Kö-nigs Sigmund finden wir schon den Herzog Philipp denGuten von Burgund im Besitze des Galmciberges, auf dener unter keiner Bedingung verzichten zu wollen erklärt.In einem Bündniss des letzten Herzogs von Burgund, Karlsdes Kühnen, mit Achen vom Jahre 1469 ist von dem Bergenicht mehr die Bede.

Mit Reinold's III. kinderlosem Tode war das jülichscheHaus ausgestorben. Dasselbe hatte im Jahre 1336 dieMarkgrafen- und 1356 die herzogliche Würde erworben.Bei seinem Aussterben war es im Besitze der Herzogthü-mer Jülich und Geldern und der Grafschaft Ravensberg.Seine Beziehungen zu Achen waren nicht immer freund-schaftlicher Art gewesen, wurden aber im 14. und 15. Jahr-hundert diejenigen befreundeter Nachbarn. Herzog Wil-helm I. hatte am 1. Juni 1359 (Deutsche Urk. im Stadt-archiv) seinen Beamten befohlen, die Kaufleute in seinenLanden während des Jahrmarktes, den Karl IV. vom 1.Mai an auf 15 Tage für jedes Jahr der Stadt Achen ver-liehen hatte, zu schützen. Herzog Wilhelm II. als Vogtüber Achen und seine Gemahlin Maria von Geldern be-stätigen am 8. November 1384 (Lat. Urk. im Stadtarch.)den von der Stadt Achen gewissen Lombarden ausgestell-ten Freibrief, was auch ihre Söhne thun, Wilhelm III.

J ) Quix erklärt in seiner Geschichte des Gerhard Chorus S. -10,er besitze das Material der Unterhandlungen, welche Gerh. Chorusin den Streitigkeiten zwischen Achen und Limburg über den Gal-meiberg zu Brüssel, Limburg, Füren und Wittern geführt habe. Wosich die betreffenden Documente befinden, ist uns unbekannt, ebenso wenig weiss man, wo die mehr als 300 Urk. über den Besitz deshiesigen Stifts sich befinden, von welchen Quix in s. hist. geogr. Be-schreibung Ach. S. 181 spricht.