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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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Achen und Jülich.

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Herzog von Geldern und Jülich und Graf von Zütphen(22. Nov. 1394, Lat. Urk. im Stadtarch.) und* des LetzterenNachfolger Reinold III. (16. Febr. 1415, Lat. Urk. imStadtarch.). Dafür zahlten die Lombarden zu Achen einejährliche Rente. Auch Achen zahlte eine solche von 200rheinischen Gulden, über welche Herzog Wilhelm III. am0. Januar 1402 (Deutsche Urk. im Stadtarch.) dahin ver-fügte, dass er 180 Gulden seinem Rentmeister Heinrichvon Meele und 20 Gulden dem Ritter Wilhelm von Hü-chelhoven zu zahlen befahl. Dazu hatte der Herzog auchnoch seinen Antheil an dem Schlagschatze der AchenerMünze. Die Herzoge von Jülich gingen wiederholt die StadtAchen um Anleihen an. So bekannte am 9. April 1392(Urk. im Stadtarch.) Herzog Wilhelm III. von der Stadt1000 rheinische Gulden empfangen zu haben und versprachbis zur Wiedererstattung dieser Summe die Bürger zuschützen und zu schirmen. Herzog Reinold III. bekannteam 2. Juli 1403 (Urk. im Stadtarch.) von der Stadt Achen1000 rheinische Gulden leihweise erhalten zu haben, wo-für er seine Leibrente von 200 Gulden, den ihm gebühren-den Schlagschatz an der Münze, und nach Umständen dieRente, welche die Lombarden zu Achen ihm jährlich zuzahlen verpflichtet sind, verpfändet. Derselbe weist am25. Oktober 1405 (Urk. im Stadtarch.) Achen an, die ihmschuldige Leibzucht von 200 Gulden künftig an die Ehe-leute Reiner von Weisweiler und Gertrud von der Lindenauszuzahlen, und bekennt am 22. Febr. 1415 (Urk. imStadtarch.) von den Achenern 2300 schwere Gulden em-pfangen zu haben, wofür er auf die 200 Gulden Mann-lehen, welche er von der Stadt jährlich zu empfangenhatte, verzichtet und ihnen in seinen Landen sicheres Geleitzusagt. Von der andern Seite hatten die Herzoge von Jülichan Achen Forderungen, deren Ursprung uns nicht klar ge-worden ist Herzog Wilhelm III. quittirte am 24. April1397 (Urk. im Stadtarch.) der Stadt Achen über 4000 rhei-nische Gulden, gut von Geld und schwer von Gewicht, diesie ihm mittels ihrer Freunde und Herren Rathsgenossen(mideraitgesellen) zugesagt und gelobt hatten, als er mitihnen unterhandelte. Herzog Reinold III. erklärte am 8.