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wenn er nach dem Abzüge des Fürsten seine Blicke dorthin richte,werde er seinen Studien eine Zuflucht schaffen.
Es mag hier an der Zeit sein, des Erasmus Beziehungen zumniederländischen Hofe ins Auge zu fassen.
In der Lebensbeschreibung des Gelehrten, die Beatus Rhenanusin der Widmung seiner Werke an Kaiser Karl V. giebt, sagt seinlangjähriger Mitarbeiter: „Mox (d. i. im Oktober 1520) OolouiaeUbiorum adfuit sub conventum Wormaeiensem, in ordine eorum, quitibi sunt a consiliis spectabilis; nam in horum coetum iampridera ate prudentissime erat adscitus adbuc vivente Joanne Sylvagio summiqueCancellarii munus obeunte". Eine ähnliche Angabe findet sich in dem„Compendium vitae": „Illic (in England) decreverat reliquum aetatisperagere; verum ubi ne tum quidem praestarentur promissa, suhduxitse in Brabantiam (der zweimalige Aufenthalt in Basel bleibt also uner-wähnt), invitatus in aulam Caroli nunc Caesaris, cui consiliarius factusest opera Joannis Sylvagii, Cancellarii magni". In dem „Cataloguslucubrationum ad Botzhemum" zählt Erasmus seine Schriften auf undsagt hier: „Piaeterea libellus de Principe Christiano, quem Carolo nuncCaesari porreximus, recens in aulae principalis famulitium acciti, utessemus inter Principis Consiliai'ios" ; und am Schluss desselben Kata-logs, wo er von seinen Widmungen spricht: „Carolus, Princeps meus,me iam adsciverat in ordinem Consiliariorum, iam sacerdotio donaverat,antequam illi libellum De Principe vel inscriberem vel exhiberem, uthie non captatam praedam, sed relatam gratiam intellegas. * Alle dieseÄusserungen stellen einstimmig fest, dass Erasmus bei seinem Fürstendie Stellung eines königlichen Rates innehatte, ohne zu sagen, wann erdiesen Rang erhielt.
Der früheste Hinweis findet sich in einem Briefe des Boisalus vom21. November 1515 (App. 36); dieser hatte aus Brabant erfahren,dass dem Gelehrten eine ehrenvolle und gut dotierte Stellung angebotensei: „oblatam et iam paratam honestam vitae quovis loco regionis illiusexigendae conditionem, praestituto scilicet non contemnendo, ex Principisaerario, annuo salario." Borsalus hoffte, Erasmus werde die Stellungübernehmen, in der er den Rest des Lebens in Ansehen und Behag-lichkeit zubringen könnte. Hieraus geht zunächst hervor, dass ihm einAntrag, der ihn an den Hof oder doch mittelbar an die Umgebung desFürsten und die Niederlande fesseln sollte, zugegangen war, dass manaber noch nicht wusste, ob er sich für die Annahme entscheiden würde.Auch Erasmus war augenscheinlich mit sich selbst noch nicht zu einem