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Beiträge zur Geschichte der Trierer Buchmalerei im früheren Mittelalter
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geschrieben:Ius Caesareura iam strenue aggreditur" ; Caesar citiertdiese Stelle aus dem Gedächtnis:Caesar rescripsit me ius meumamplecti strenue", und er zeigt sich verletzt über den Scherz, denErasmus in seinem ersten (vor App. 400 liegenden) Brief an Clavamit seinem Namen gemacht hatte:par est illum agere quippiamCaesare dignum". App. 102 ist also nach dem 6 Februar 1517 ge-schrieben.

In diesen Wochen kam Erasmus in Brüssel sowohl wie inAntwerpen in persönliche Berührung mit den deutschen Politikern,namentlich mit dem Kardinal-Bischof von Gurk, Matthäus Lang, derMaximilian nach den Niederlanden begleitet hatte. Im Gefolge desKardinals befand sich Richard Bartolini aus Perugia; er übersandtedem Gelehrten dasGenethliacon" des Ursinus Velius, das dieser vorkurzemin der Öde einer kleinen bayrischen Stadt" (Mühldorl) ver-fasst hatte (ep. 319 ] ). In dem Begleitschreiben (ep. 228) erklärtBartolini, dass er durch seine plötzliche Abreise am nächsten Tageverhindert sei, persönlich zu ihm zu kommen. In seiner Antwort vom10. März (ep. 210) bedauert Erasmus diese Abreise, hofft aber aufihre baldige Rückkehr; zum Schluss empfiehlt er sich dem Kardinalvon Gurk, den er also schon kennen muss. Daher werden auch diehölzernen Senare (App. 392), in denen Bartolini ihn um seinen Besuchbittet, um ihn dem Kardinal vorzustellen, vor ep. 228 liegen, ep. 228also vor dem 10. März und nach dem 13. Februar, da Erasmus denBischof in Antwerpen gesprochen haben muss; wäre das in Brüsselgeschehen, so könnte er nicht sagen:abitum vestrum utcunque tulero,si propediem nobis reddamini", während er selbst in Antwerpenist. Die Aufenthaltsorte Gurks, der sich nicht immer in der BegleitungMaximilians befand, lassen sich nicht durchgängig bestimmen. Er warzwar Ende Februar gleichzeitig mit dem Kaiser in Antwerpen, aber erscheint ihn nicht begleitet zu haben, als dieser am 1. März nach Mechelnging. Denn die englischen Gesandten, die hier vom Kaiser empfangenwurden, erwähnen seine Anwesenheit nicht, obwohl sie sich mit ihmbeschäftigen. Sie haben im Gegenteil noch nicht Gelegenheit gefunden,ihm Briefe ihres Königs zu übergeben und scheinen ihn in Brüssel zuerwarten. Immerhin erfahren wir von ihnen, dass er sich in den letztenTagen vor dem 6. März in Antwerpen aufgehalten habe und von dort

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*) Über Velius vgl. Bauch in derUngarischen Revue" 1887. S. 1 ff,