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Beiträge zur Geschichte der Trierer Buchmalerei im früheren Mittelalter
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erschienen seien '). Yor der Ankunft von ep. 257 schrieb Erasmus,im Begriffe nach England abzureisen, einen kurzen Nachtrag zu ep. 251(ep. 260, am 14. Juli). Bude hatte in cp. 250 (S. 248 E F) eineStelle der Übersetzung im Neuen Testament bemängelt, und da Erasmusder Text nicht zur Hand war (S. 350 C), hatte er ihm keine Aus-kunft geben können; das holte er jetzt nach.

Nach der Herstellung seiner Gesundheit stand seiner Keise nachEngland nichts mehr im "Wege. Am 14. Juli war erzur Keise ge-rüstet" ; Barbiers Brief vom 18. Juli wird er noch in Antwerpen er-halten haben; dann machte er sich nach London auf, wo er Ende Julioder Anfang August eingetroffen sein mag. Von hier beantwortete eram 9. August (ep. 181), nach eingehender Beratung mit Ammonio,das Breve des Papstes vom 10. Juli 1515. Nachdem er ihm für dieAnerkennung gedankt, die er seinen wissenschaftlichen Bestrebungengespendet habe, geht er einen Schritt weiter : gestützt auf die wohl-wollenden Verheissnngen Leo's und im Vertrauen auf seine Güte wageer, eine Bitte an ihn zu richten; worin sie bestehe, werde der Papstdurch Silvester Giglis, den Bischof von Worcester und englischen Ge-sandten in Rom, und durch Ammonio erfahren;' die Angelegenheit be-ziehe sich nicht nur auf sein persönliches Ansehen (dignitas), sondernauf das allgemeine Wohl (publica orbis utilitas). Welchen Inhalts dieseBitte war, werden wir später zu erfahren suchen.

Nur wenige Tage hielt Erasmus sich in London auf; bald nachder Abfassung dieses Briefes, den er durch Ammonio befördern Hess,wahrscheinlich am 12. August, reiste er ab. Dem Scheidenden gabSixtin einen Brief an Aegidius mit (App. 495, 12. Aug., o. J.) ZweiBriefe von Watson (ep. 183) und Bovillus (ep. 216), beide wohl vondemselben Tage (13. August), die ihn nach Cambridge einluden, er-reichten ihn nicht mehr in London. Bovillus' Brief beantwortete erauf der Rückreise in Rochester (ep. 148), jedoch nicht am 31. August,wie der Brief datiert ist, sondern bereits, wie wir noch sehen werden,vor dem 27. August. Seine Antwort hat mehr den Zweck, eine aus-führliche und später im Druck wohl noch erweiterte Apologie seiner

l ) Van Iseghem (S. 252, No. 88) kennt eine Ausgabe derSimilia" nurvom Juni 1515, App. 67 kann jedoch nur in das Jahr 1516 gelegt werden.Denn ein Brief des Erasmus an Bude lässt sich 1515 nicht nachweisen, unddas N. T. konnte Bade, wie er droht, erst 1516 nachdrucken. Giebt es nuneinen Martensschen Druck derSimilia" vom J. 1516 oder begeht Bade einenIrrtum ?

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