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mehr habe, diesem zu antworten 1 ). Aus dieser Beziehung dürfen wirwohl, ohne das Jahr 1515 durchaus abzuweisen, den undatierten Briefan Amerbach in das Jahr 1516 legen, da 1515 ein der Abreise kurzvorhergehender Brief des Zasius sich nicht nachweisen lässt. Er magdann etwa auf den 12. Mai 1516 fallen; denn auch von JPirckheimerverabschiedete sich Erasmus „schon zur Heise gerüstet" am Tage „pos-tridie Pentecostes" (App. 62), d. i. am 12. Mai, da Ostern auf den23. März fiel. Ehe dieser Brief in Nürnberg eintraf, forschte Pirck-heimer am 20. Mai (ep. 214) nach dem Verbleib seines Schreibens,das er vor vier Monaten, nämlich am 13. Dezember 1515 (App. 39)an ihn gerichtet. Aber dieser Brief und die Grüsse von Stabius undCharitas Pirckheimer erreichten Erasmus nicht mehr in Basel.
Ein weitaus wichtigerer Brief hatte dasselbe Schicksal. Schon am17. Februar (ep. 236) hatte Ammonio, als Erwiderung auf Erasmus'Schreiben vom 2. Oktober und 23. November 1515, ihm die Antwortdes Papstes auf seinen Brief vom 28. April 1515 mitgeteilt. Es warendrei päpstliche Schriftstücke in London angekommen, zwei Breveu anErasmus gleichen Wortlautes (ep. 178) und eines an Heinrich VIII. (ep.179); jene hatte Ammonio geöffnet und schickte nun an Erasmus daseine Exemplar, zugleich mit einer Abschrift des Breves an den König;das andere Exemplar bewahrte er ihm auf und überliess es seiner Ent-scheidung, ob das Empfehlungsschreiben an Heinrich nach so langerZeit diesem überhaupt noch zu übergeben sei. Johann Froben nahmdiese Sendung in der Abwesenheit des Erasmus an sich und schicktesie am 17. Juni (App. 25, also nicht 1515) 2 ) mit anderen Briefen ihmnach; es waren nach seiner Aufzählung das Breve Leo's, die Abschriftdes Breves an den König, mit anderen Beilagen, nämlich dem BriefeAmmonio's, vielleicht auch dem Briefe von Bedillus, Warhams Sekretär,der ihm über die, auch von More (ep. 227) erwähnte Verzögerung beider Auszahlung seiner Pension berichtet hatte (App. 49, 10. Februar);ferner nennt Froben-den Brief Pirckheimers (ep. 214) und einen BriefReuchlins, zweifellos App. 63 vom 5. Juni, der über die Intriguen
') Abgedruckt in den „Epistolae familiäres ad Amerbachium." Basel1779. S. 7, No. HI.
2 ) Hier nennt Froben zürn ersten Mal Erasmus „Gevatter" (compater);Erasmus war der Pathe seines jüngsten Sohnes, der nach ihm den NamenErasmius erhielt; wir werden also Stockmeyer u. Reber (S. 92) dahin berich-tigen, dass seine Geburt vor den 17. Juni 1516 (nicht 1516) fällt. Ein ge-naueres Datum lässt sich nicht feststellen.
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§§111' : .
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