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Beiträge zur Geschichte der Trierer Buchmalerei im früheren Mittelalter
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losigkeit dieses summarischen Verfahrens lag;magis dolet ludribriumquam dispendium," schrieb er an Ammonio (App. 224, 23. December,fälschlich 1517). Bald darauf schilderte ihm More in dem schon öftererwähnten Schreiben (ep. 227) den Vorgang der Angelegenheit; dasDatum seines Briefes (nach dem 24. Decbr. 1515) ergiebt sich einmalaus der Anwesenheit des Erasmus in Basel, da er Grüsse an BeatusBhenanus enthält, genauer noch aus dem Bericht über Mores Gesandt-schaftsreise nach Brügge und dem Rücktritt Warhams vom Kanzleramtund seinen Ersatz durch Wolsey, der am 24. Dezbr. 1515 den Eid indes Königs Hand leistete l ). An demselben Tage wie an Ammonio(23. Decbr.) schrieb er an Caraffa (App. 16), dem er für ein Geld-geschenk dankte; er teilte ihm den Druck des Briefes an den Papstmit, worin auch sein Name erwähnt sei.

Durch die Verzögerung seiner Arbeiten war der Aufenthalt desErasmus in Basel verlängert worden. Am 2. Oktober (App. 3) schrieber, dass er nur bis "Weihnachten zu bleiben gedenke, und auch JohannesBorsalus hatte er diese Absicht mitgeteilt, wie wir aus dessen Antwortvom 21. Novbr. (App. 36) erfahren. Borsalus vermutet schon deshalbseine baldige Rückkehr nach Brabant, weil er von seinen Freundengehört, dass ihm eine ehrenvolle und gut dotierte Stellung am HofeKarls von Burgund, der kürzlich die Regierung in den Niederlandenangetreten hatte, in Aussicht stehe. Trotzdem wir Näheres noch nichterfahren, haben wir es hier nicht mit einem blossen Gerücht zu thun;denn schon im Februar 1516 (App. 51) spricht Erasmus selbst vonseinen Verpflichtungen gegenüber seinem Fürsten Karl 2 ).

Auch aus Deutschland gingen dem Gelehrten ehrenvolle Anträgezu. Hieronymus Emser, der Leipziger Jurist 3 ), der sich durch Pirck-heimer an Erasmus hatte empfehlen lassen (App. 110), lud ihn durchdenselben nach Leipzig ein und versprach ihm die Unterstützung seinesKurfürsten (App. 109, 110). Eine genaue Datierung dieser Briefe istleider nicht möglich; am 15. März 1517 (App. 116) wiederholte Emsersein Anerbieten schon im direkten Auftrage des Kurfürsten durch RichardCroke; vorher muss also App. 110 und 109 in dieser Reihenfolge liegen, vielleicht im Anfang 1516, zweifellos aber während deszweiten Basler Aufenthaltes, da Pirckheimers Bekanntschaft mit Erasmusnicht über die letzten Monate der ersten Basler Reise hinausgeht. Es

') Brewer II, 1, No. 1335.

2 ) Über diese Beziehungen zu Karl s. unten S. 208 ff.

3 ) Waldau, Leben Emsers. Anspach 1783.

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