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Beiträge zur Geschichte der Trierer Buchmalerei im früheren Mittelalter
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Vorschläge bitter bereuen Hessen. Der Ausdruckante trienniura"spricht für seine Kückkehr schon im J. 1510, da er auf der Hinreisenach Paris, zwischen dem 10. und 27. April, kaum Brabant berührte;denn am 27. April erwähnte er die Ankunft in Paris und die Heiseselbst, entgegen seiner Gewohnheit, mit keinem Worte; er scheint alsobereits vor längerer Zeit in Paris angekommen zu sein.

In die Zeit des jetzigen Aufenthalts in London, vielleicht schonvor die Pariser Heise, scheint ein ganz allgemein gehaltener und un-datierter Brief von Watson (App. 500) zu gehören, worin dieser mit-teilt, dass er eine Pfarrstelle in der Nähe von Cambridge erhalten habeund Erasmus zu sich einlädt. "Wenn er hier sagt: . . . oraboassidue, . . . ut tibi hie contingat fortuna aliqua te digna, quo possis-regnum hoc ornare et amicis tuis, qui hie plurimi sunt, usui esse",so scheint daraus hervorzugehen, dass Erasmus in England ist, abernoch nicht in Cambridge war. In diesem Zusammenhange lassen sichauch die Worte:gratulor fortunae tuae, magis gavisurus, cum spesnunc dilata, qnae animum affligit, in rem praesentem dedueta fuerit",nur auf die von Warham versprochene Pfründe beziehen, die Erasmusim Februar 1512 erhielt. Auch weist das Fehlen jeder Erwähnungseiner Werke den Brief der frühesten Zeit des dritten englischen Auf-enthaltes zu.

In London schloss und befestigte er seine Bekanntschaft mit denhohen geistlichen Würdenträgern Englands, die sich zumeist in derNähe des Hofes aufhielten; als seine Gönner nennt Erasmus in diesenJahren Thomas Ruthall von Dm-ham, Richard Fox von Winchester,hauptsächlich aber John Fisher von Rochester und Wilhelm Warhamvon Canterbury, dieser gegenwärtig Kanzler und Grosssiegelbewahrerdes Königs, bis er von Wolsey abgelöst wurde. Bischof Fisher(Roffensis"), zugleich ständiger Kanzler der Universität Cambridge,hatte sich um die Pflege des Griechischen dortselbst hoch verdient ge-macht *); er mag auch unsern Gelehrten als Professor der griechischenSprache gewonnen haben. Im August 1511 siedelte Erasmus an seineneue Wirkungsstätte über, da, wie wir annehmen müssen, die erstenBriefe aus Cambridge ep. 117 und 118 (24. und 25. August) sind.Er machte Colet und Ammonio Mitteilung von den Beschwerden derReise, auf der er von Bovillus (Bullock) begleitet war, dem Docentenfür Mathematik in Cambridge, worauf sich auch die scherzhafte An-

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l ) Vgl. Mullinger, The University of Cambridge. Cambridge 1873. S. 496.

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