iüa
m
WBSn
■
' ^H I
n
128
(Longicampianus) gerichteten Brief (App. 293), dessen Name ausdrücklichim Text genannt wird, mit „Eschenfeld" überschrieben, und damit auchdas heitere Element nicht fehle, hat er einen unadressierten, aberzweifellos an den Lord Mountjoy gerichteten Brief (App. 312), wo esam Schlüsse heisst: „bene vale cum dulcissima coniugali liberisque ca-rissimis", ohne weiteres dem — Erzbischof Warham zugewiesen. Darfman aus diesen Ungeheuerlichkeiten auf den Text der Briefe schliessen,so scheint auch dieser einer genauen Vergleichung mit den ursprüng-lichen Quellen, soweit sie noch auffindbar sind, bedürftig. Allein diechronologische und textkritischc Sichtung des gesamten Briefwechselsist eine mühsame und entsagungsvolle Aufgabe, deren Lösung nur denvereinten Anstrengungen Mehrerer gelingen kann.
Wenn ich hoffen darf, dass die vorliegende Arbeit als eine Förde-rung auf diesem Gebiete angesehen wird, so werde ich mich stets dankbarder gütigen Teilnahme erinnern, mit der meine hochverehrten Lehrer,die Herren Professoren Max Lenz und Geh. Hat Herman Grimm,von denen auch die Anregung zur Beschäftigung mit Erasmus vonKotterdam ausgegangen ist, sie von den Anfängen bis zu ihrer Vollendungbegleitet haben.
■
Berlin, im Dezember 1894.
\m
Max Reich.
9 t : :'
HD
■ H
'sf-J-.--*'-