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Als weitere Teile des Rahmens folgen nach innen ein rotkonlu-riertes Goldband und ein breiterer (14 mm) schmutziggrüner Rahmen,der nach dem blauen Mittelgrunde (13,2 X 8 e m ) ZP eiuen i'Oten undweissen Kontur zeigt. Dieser grüne Rahmen trägt die Worte Scs.Mattheus. Der Evangelist sitzt auf hohem Polsterstuhle, nach linksgewendet, wo ein Schreibpult (Tierfüsse mit aufgesetztem Akanthusblalt,darüber das Pultblatt mit Buch) steht. Die linke Hand mit einemMesser (silbern, rot konturiert mit graublauem schwarz konturiertemHefte) liegt auf dem Buche. Die rechte Hand mit einer Feder greiftnach rechts, wo auf einem kleinen Tische drei Töpfchen mit Farbe oderTinte stehen. Das blaue Untergewand mit silbernem rot konturiertemClavus trägt Falteneinzeichnung in dunklerem Lokaltone und weisseHöhung. Das Pallium ist graugrün und ebenso behandelt. Der silberneNimbus ist rot und weiss konturiert. Die nackten Füsse (ebenso wiedie Hände schwarz konturiert) stehen auf einem Fussbrette. Der kurzeSpitzbart des Evangelisten ist rotbraun mit schwarzer Einzeichnung.Das Inkarnat ist ziegelrot mit weissen Höhungen, gesunder als dasChristi. Das Haar, ebenso graubraun wie dasjenige Christi, zeigt längsder Stirne und am Hinterkopfe runde schwarzgezeichnete stilisierteSchneckenlöckchen.
Die Technik der Gesichtsbehandlung ist hier bis in die kleinstenDetails vollkommen übereinstimmend mit der im Freiburger Sacrameutar,so dass das oben gesagte auch hier gilt. Gerade diese Übereinstimmungzeugt für den engen Schulzusammenhang.
fol. 22b. Ganzzierblatt in rechteckigem ornamentalem Rahmenmit Initiale L auf rotbraunem, Purpur imitierendem Grunde; die Schriftist weiss. Kontur und Einzeichnung des silbernen Rankenwerkes selbstsind rot und schwarz gehalten. Der Grund ist blau und grün gefüllt.Der Längsbalken des L endet unten in einem Tierkopf, aus dessenRachen der Querbalken herausläuft; die beiden Balken sind golden undrot gefüllt.
fol. 75a. Ganzblatt (19,4X16,6 cm). S. Marcus. Erst hatteder Maler beabsichtigt, auf dem jetzt freien fol. 74b den Evangelistenanzubringen, wie die dort noch etwas sichtbare abgeschliffene brauneUnterzeichnung eines halb im Profil sitzenden Evangelisten, über demdas Symbol mit langem herabhängendem Schriftblatt, beweist. DerInitial J sollte dann als Ganzblatt auf fol. 75a stehen. Der Maler hataber dann seine Absicht geändert und auf fol. 75a in einem goldenenB ahmen mit dem für die Schule charakteristischen Bordürenornament
BM